Motor herausgerissen

Zwei Tote bei Horror-Crash in Niederösterreich

Niederösterreich
09.10.2026 13:54

„Die Einsatzstelle glich einem Trümmerfeld“, betonen die Einsatzkräfte zum Unfall bei Großeberharts im Waldviertler Bezirk Waidhofen an der Thaya. Massive Kräfte müssen bei dem Unfall gewirkt haben, der einem 60-jährigen und einem 19-jährigen Lenker das Leben kostete.

Verheerender Verkehrsunfall auf der B5 bei Großeberharts in der Gemeinde Pfaffenschlag, Bezirk Waidhofen an der Thaya: In den frühen Morgenstunden  kam es zu einer massiven Kollision, die zwei Menschenleben forderte. Zwei Autos prallten dabei frontal ineinander. Für die beiden Fahrzeuglenker kam jede Hilfe zu spät.

Nach ersten Erkenntnissen war ein 19-jähriger Lenker mit seinem Fahrzeug auf der B5 von Dimling in Richtung Pfaffenschlag unterwegs, als er rechts von der Fahrbahn abkam und ins Bankett geriet. Dann verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Coupra wurde auf die Gegenfahrbahn geschleuderte, wo gerade ein 60-Jähriger mit seinem BMW X1 entgegenkam.

„Beide Fahrzeuge wurden rund 50 Meter voneinander weg geschleudert und völlig zerstört“, heißt es von den Einsatzkräften. Das Fahrzeug des 60-Jährigen kam auf der Beifahrerseite liegend im angrenzenden Feld zum Stillstand. Der Motor seines BMW wurde aus dem Fahrzeug gerissen und kam mehrere Meter entfernt im Straßengraben zum Liegen.

An der Einsatzstelle bot sich den eintreffenden Einsatzkräften ein Bild der Verwüstung. „Über die gesamte Unfallstelle waren Fahrzeugteile verstreut, die beiden Unfallfahrzeuge wurden massiv deformiert. Für die Feuerwehrmitglieder, Rettungs- und Notarztteams herrschte ein bedrückendes Bild. Die Einsatzstelle glich einem Trümmerfeld“, schildern die Rettungskräfte weiter.

Beide Lenker tot
Die Feuerwehren verschafften sich umgehend Zugang zu den beiden eingeklemmten Fahrzeuglenkern und befreiten diese gemeinsam mit den Rettungs- und Notarztteams aus den schwerbeschädigten Fahrzeugen. Unmittelbar nach der Menschenrettung wurden umfassende Reanimationsmaßnahmen eingeleitet. Trotz des raschen Zusammenwirkens aller Einsatzkräfte konnten die Leben der beiden Männer nicht mehr gerettet werden. Beide Lenker verstarben noch an der Unfallstelle an den Folgen ihrer schweren Verletzungen.

Traumatische Szenen
Die B5 war während des Einsatzes gesperrt, eine Umleitung erfolgte durch die Ortschaft von Großeberharts. Die 28 eingesetzten Feuerwehrmitglieder der Feuerwehren Großeberharts, Pfaffenschlag und Kleingöpfritz wurden im Anschluss von Feuerwehr-Peers betreut. Sie kommen nach belastenden Ereignissen zur Betreuung von Feuerwehrmitgliedern zum Einsatz. Neben den Feuerwehren waren das Rote Kreuz, der Notarzthubschrauber, ein örtlicher Arzt sowie die Polizei am Unfallort.

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