Lange ließ sich David Alaba Zeit, ehe er dem Rätselraten um seine Zukunft ein Ende setzte und bei Udinese Calcio in der italienischen Serie A unterschrieb – allerdings nicht, ohne sich davor den Rat ehemaliger Weggefährten zu holen ...
„Ich habe mich mit Freunden und Fußballern beraten, die Italien kennen, wie etwa Luka Modric, Marko Arnautovic und Franck Ribery. Ich habe meine Entscheidung sehr bewusst getroffen“, verriet der 34-Jährige. Das Trio – Alaba kennt die drei aus der gemeinsamen Zeit bei Real Madrid, Bayern München beziehungsweise dem österreichischen Nationalteam – weiß, wie es im italienischen Oberhaus zugeht, Arnautovic etwa kickte für Bologna und Inter Mailand, Modric steht bei dessen Stadtrivalen AC Milan unter Vertrag und Ribery schnürte sich im Herbst seiner Karriere in Florenz die Schuhe.
„Älterer Bruder“
Von seiner Zeit bei Udinese verspricht sich Alaba die Abwehr zu verstärken, aber auch eine Führungsrolle einzunehmen. „Ich kann hier, wie auch in anderen Mannschaften, ein älterer Bruder sein. Ich bin immer glücklich, wenn ich Verantwortung übernehmen kann“, betonte der ÖFB-Kapitän.
Zu seinem ersten Auftritt im neuen Trikot kommt Alaba wohl am Montag, wenn „Le Zebrette“ beim FC Turin gastieren.
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