Der Gösser Kirtag zog auch bei seiner 188. Auflage wieder Zehntausende Besucher an. Auch der Wettergott ist offenbar Kirtag-Fan.
Der Gösser Kirtag ist legendär und kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Sein Ursprung soll auf ein Dekret von Kaiser Ferdinand I. aus dem Jahr 1836 zurückgehen – am Donnerstag ging das Volksfest zum 188. Mal über die Bühne und das natürlich wieder am Donnerstag nach dem ersten Sonntag im Oktober. Einmal mehr wurde damit Leoben in Ausnahmezustand versetzt. Zehntausende zog es wieder in die zweitgrößte Stadt der Steiermark.
250 Standler
Rund 250 Standler versorgten die Besuchermassen. Selbst Wettergott Petrus scheint ein großer Kirtags-Freund zu sein. Denn nachdem es in den Morgenstunden nicht nur in der Obersteiermark noch geregnet hatte, machte der Niederschlag pünktlich zum ersten Bieranstich in Göss Pause, später kam sogar noch die Sonne raus.
Für den zweiten Anstich am Hauptplatz brauchte Leobens Stadtchef Kurt Wallner, flankiert von Moderator Harry Prünster und natürlich Gösser-Braumeister Michael Zotter, übrigens gerade noch zwei Schläge. „Langsam hab ich eben Routine“, lächelte Wallner. Der Kirtag bleibt einfach der gar nicht so inoffizielle Feiertag der Leobner.
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