Auf Go Fund Me geht unter „Free our RaBatman“ die Post ab. Immer mehr Menschen spenden für jenen Billa-Kassier aus Linz, der verurteilt worden ist, weil er mit seinen eigenständigen Rabattaktion 26.000 Euro Schaden angerichtet hatte.
Weil er unter „sozialer Angst“ leide und sich von den Kunden unter Druck setzen ließ, landete ein 23-jähriger Linzer am Mittwoch vor dem Landesgericht. Denn der Kassier verteilte – wie berichtet – großzügig Rabatte – teilweise gewährte er den Kunden bis zu 50 Prozent Preisnachlass. Dem Unternehmen sei ein Schaden in Höhe von 25.696 Euro entstanden.
„Free our RaBatman“
Diese Summe muss der entlassene Mitarbeiter nun zurückzahlen. Außerdem wurde er vom Gericht zu fünf Monaten bedingter Haft verurteilt. Der „Rabatt Robin Hood“ kann dabei aber auf Unterstützung hoffen. Unter dem Titel „Free our RaBatman“ läuft seit Donnerstagvormittag im Internet eine Spendenaktion für den jungen Mann.
„Finanzielle Belastung“
„Mit 23 Jahren kann eine solche finanzielle Belastung den Start ins Erwachsenenleben über viele Jahre bestimmen. Diese Kampagne soll ihm nicht die Verantwortung für seine Entscheidung abnehmen. Sie soll ihm dabei helfen, diese Verantwortung tragen zu können, ohne dass ein Fehler seine gesamte Zukunft bestimmt“, schildert Organisator Patrick Frewein aus Linz, der jetzt versucht, in Kontakt mit dem Verurteilten zu kommen. Donnerstagmittag waren bereits mehr als 9000 Euro gesammelt.
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