Elektronische Musik statt „Stille Nacht“? Die Landeshauptstadt erweitert den Christkindlmarkt dieses Jahr um ein neues Event.
Nicht ganz so still und besinnlich wird im heurigen Jahr der Advent in der Landeshauptstadt – zumindest nicht am 7. Dezember. Denn dort, wo in den vergangenen Jahren im Rahmen des Christkindlmarktes immer das Stille-Advent-Singen stattgefunden hat, wird am 7. Dezember eine eindrucksvolle Bühne samt heller Lichtershow und jede Menge elektronischer Musik auf die Besucher warten. Erstmals ist das „Electro Advent“ in der Landeshauptstadt und im Burgenland zu Gast.
Breit gefächertes Publikum
Das Format selbst gibt es seit 2019 und hat sich in Baden sowie Wr. Neustadt (seit 2022) als Tanz-Party in der „stillen Zeit“ etabliert. In beiden Städten werde der Electro Advent vom größten Teil der Bevölkerung gut angenommen – auch wenn die Kombination Advent und elektronische Musik am Anfang durchaus für gehobene Augenbrauen gesorgt habe, erzählt Veranstalter Jakob Berger. Das Publikum sei breit gefächert, von ganz jung bis Pensionsalter sei alles dabei.
Jetzt wage man den Schritt nach Eisenstadt. Vier DJs, darunter auch „Local Hero“ Elian Dust, werden ab 17 Uhr vor dem Rathaus auflegen. Musikalisch wartet eine Mischung aus House, kommerziellen Liedern und Klassikern aus dem Weihnachtsgenre. „Es wird kein hartes Bumm-Bumm geben“, verspricht Berger. Das Event geht bis 23 Uhr, der Eintritt ist dank des Sponsorings durch die Raiffeisen Landesbank frei. Im Anschluss gibt es noch eine After-Show-Party.
Platz für 1000 Gäste
In Wr. Neustadt lockt die Party mittlerweile 3000 Besucher an, in Baden sogar 9000. In Eisenstadt werden es wohl nicht ganz so viele werden. 1000 Gäste haben vor dem Rathaus locker Platz, meint Bürgermeister Thomas Steiner. Sorgen, dass das lautstarke Format nicht ganz in die „stillste Zeit des Jahres“ passt, hat er nicht. Schon jetzt würden das ganze Jahr über große Veranstaltungen wie etwa das Lovely Days oder die Wein- und Genusstage in der Landeshauptstadt stattfinden. Heuer wolle man versuchen den Christkindlmarkt zu erweitern und etwas Neues ausprobieren, um zu schauen, ob es angenommen wird – wovon er ausgehe, so der Stadtchef.
Übrigens: Sorgen um das Advent-Singen muss man sich nicht machen, das wird es auch trotz des Electro Advents selbstverständlich dieses Jahr wieder geben.
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