Pläne für Eberstein

Fonds soll Dorf vor dem Sterben bewahren

Kärnten
06.10.2026 14:01

Von einst 150 Gewerbebetrieben sind nur noch knapp 30 übrig. Eine Interessengemeinschaft für den Infrastrukturfonds will den Ortskern nun aus dem Koma holen. Ein großes Ziel ist es, einen Kaufmann zu finden, der das Geschäft, den Nahversorger Adeg, in Zukunft weiterführt.

„Unser Dorf stirbt! Wir dürfen nicht zusehen, sondern müssen etwas tun“, betont Walter Groier, einer der fünf Persönlichkeiten in Eberstein, die eine Interessengemeinschaft (IG) für den Infrastrukturfonds gegründet haben.

In der Hochblüte gab es in der Gemeinde noch 150 Gewerbebetriebe, heute sind es knapp 30. „Mittlerweile ist unser Ortskern ein Geisterdorf geworden. Einen ersten Beweis, dass wir nur selbst etwas tun können, haben wir mit der Übernahme unseres ersten Nahversorgers gelegt“, so Bürgermeister Andreas Grabuschnig, der die Nahversorger GmbH gegründet hat, um den Adeg-Markt zu erhalten, und sein Gehalt für Verluste opfert.

„Ein großes Ziel ist auch, einen Kaufmann zu finden, der das Geschäft übernimmt“, sagt Hunbdert Maletz.

Ein weiteres Problem sei der Schwerverkehr. „Durch unser Dorf rollen täglich 558 Lastwagen. „Auch das hat dafür gesorgt, dass viele Menschen weggezogen sind“, so Hans-Jörg Zöhrer. 

Mitglied Sonja Dörflinger: „Wir wollen zeigen, dass wir selbst Initiative setzen müssen.“ Andreas Grabuschnig erklärt: „Wir als IG bemühen uns, nun Mittel bei Unternehmen zu holen, die den Infrastrukturfonds speisen. So könnten wir unser Eberstein gemeinsam aus dem Koma holen.“

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung