In Hartberg-Fürstenfeld (Steiermark) wurden ein Mann und eine Frau am Sonntagmorgen Opfer eines brutalen Raubüberfalls. Die maskierten Täter überwältigten sie mit einer Schusswaffe und fesselten sie in ihrem eigenen Zuhause.
Die Opfer stehen unter Schock, daher will die steirische Polizei aus Schutzgründen keine Angaben zu ihrem Alter und genauen Wohnort machen. Aber was sich Sonntagmorgen im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld abgespielt hat, gleicht einem brutalen Hollywood-Actionstreifen.
Maskierte Täter
Gegen 6 Uhr kehrt eine Frau mit ihrem Lebensgefährten von einer Veranstaltung zum Haus zurück. Dort werden die beiden von schwarz gekleideten und maskierten Tätern erwartet, die sie mit einer Schusswaffe bedrohen, als sie aus dem Auto aussteigen. Sie zwingen das Paar, ihnen die Tür zu öffnen. In ihrem eigenen Zuhause werden der Mann und die Frau von den mutmaßlichen Tatverdächtigten gefesselt.
Bargeld, Schmuck und Uhren gestohlen
Die beiden Opfer müssen gefesselt zusehen, während die Täter ihr ganzes Haus nach Wertsachen durchstöbern. Neben der Tageslosung, die das Ehepaar von der Veranstaltung bei sich hatte, entwenden die Unbekannten weiter Bargeld, mehrere hochpreisige Uhren, Schmuckstücke sowie die Mobiltelefone des Paares. Danach flüchten sie mit dem Auto des Paares und lassen die Opfer gefesselt zurück.
Fluchtauto sichergestellt, Täter auf freiem Fuß
Der Frau gelingt es kurz darauf, sich aus der Fesselung zu befreien. Auf der Straße alarmiert sie mithilfe eines vorbeifahrenden Autofahrers die Polizei. Eine umgehend eingeleitete Fahndung verlief negativ, das Fluchtfahrzeug konnte jedoch nahe dem Tatort gefunden werden. Von den Tatverdächtigen fehlt laut Polizei bis jetzt jede Spur.
Polizei bittet um Mithilfe
Die Opfer sind körperlich unverletzt, stehen jedoch unter Schock. „Daher geben wir auch keine Personendaten bekannt. Gott sei Dank passiert so etwas nicht sehr oft, aber wir hatten auch in der Vergangenheit schon ähnliche Ereignisse“, sagt Polizeisprecher Sabri Yorgun zur „Krone“.
Das Landeskriminalamt Steiermark hat die Spurensicherung vor Ort durchgeführt und die Ermittlungen übernommen.
Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, welche zu dem Fall passen könnten, werden gebeten, sich beim Landeskriminalamt unter der Nummer 059 133 60 3333 zu melden.
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