Die Neuordnung der Grazer Ordensspitäler ist abgeschlossen: Nach den Barmherzigen Brüdern konzentrieren nun auch die Elisabethinen alle Abteilungen an einem Standort. Am Freitag wurde der Neu- und Zubau in der Elisabehtinergasse offiziell eröffnet.
Es war ein logistischer Kraftakt, den die Elisabethinen seit Juni in Graz hinter sich gebracht haben. Sie haben ihre bisher in Eggenberg (in der Nähe des UKH) untergebrachten Abteilungen für Neurologie sowie Psychiatrie und Psychotherapie in das Stammhaus in der zentralen Elisabethinergasse (Bezirk Gries) übersiedelt. In den vergangenen drei Jahren hat das Ordensspital dort dafür einen dreigeschoßigen Neubau errichtet. Auch die bestehenden Gebäudeteile wurden saniert und modernisiert. Am Standort befinden sich ja auch die Fachbereiche Innere Medizin, Radiologie und Schmerzmedizin, dazu die Notaufnahme, Ambulanzen und Tageskliniken.
Mit der Eröffnung des Neu- und Zubaus schließen die Elisabethinen Graz eines der größten Bau- und Entwicklungsprojekte ihrer jüngeren Geschichte ab. Der Erweiterungsbau schafft Raum für insgesamt 222 Betten statt bisher 187 und ergänzt die bestehenden Gebäude um rund 10.700 Quadratmeter zusätzliche Fläche. Gemeinsam bilden Alt- und Neubau nun ein modernes Krankenhaus mit insgesamt rund 36.000 Quadratmetern Fläche.
„Mit der Zusammenführung unserer Fachbereiche an einem Standort schaffen wir nicht einfach zusätzliche räumliche Kapazitäten. Wir schaffen vor allem neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Medizinische, pflegerische und therapeutische Kompetenzen können noch enger ineinandergreifen“, betont der Geschäftsführer der Elisabethinen Graz, Christian Lagger.
Auch architektonisch geht der Neubau neue Wege. Als erstes mehrstöckiges Krankenhaus in Holzbauweise Österreichs setzt das Projekt besondere Akzente in den Bereichen Nachhaltigkeit, Aufenthaltsqualität und therapeutische Architektur.
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