Bei der Suche nach vom Borkenkäfer befallenen Bäumen verunglückte ein Mitarbeiter der Bundesforste am Dienstag im steilen Waldgelände in Molln schwer. Der 60-Jährige erlitt schwere Verletzungen, konnte aber vom Notarzthubschrauber an der Unfallstelle im dichten Forst nicht direkt abtransportiert werden. Bergretter mussten den Mann zuerst auf eine freie Fläche tragen.
Ein Mitarbeiter der Österreichischen Bundesforste, führte am Dienstag gegen 14.15 Uhr am Schwarzberg in seiner Heimatgemeinde Molln eine Begehung durch. Er war auf der Suche nach Käferbäumen, um diese zu markieren.
Im Zuge der Arbeiten stürzte der 60-Jährige über eine etwa zehn Meter hohe Felswand ab und zog sich multiple Verletzungen am gesamten Körper zu. Trotz seiner Verletzungen gelang es ihm noch selbstständig, den Notruf abzusetzen und damit die Rettungskette in Gang setzen.
Rettungsflug ins Spital
Aufgrund des dichten Waldes war eine direkte Bergung durch den einfliegenden Notarzthubschrauber nicht möglich. Mitglieder der Bergrettung mussten den Verletzten in ein offeneres Gelände tragen, von wo aus er vom Notarzthubschrauber aufgenommen werden konnte. Der 60-Jährige wurde dann zur weiteren medizinischen Versorgung ins Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Steyr geflogen.
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