Melodic Death Metal mit harter Stimme und kriegerisch-nordischen Texten – das ist die Unterlage der Schweden Amon Amarth seit mehr als drei Dekaden. Frontmann Johan Hegg und Co. erfreuen sich auch hierzulande großer Beliebtheit, erobern die Charts und füllen die Hallen. Vor einem – abermals ausverkauften – Konzert im Wiener Gasometer spricht der bärtige Hüne mit uns über das Album „The Allfather Awakens“, die Unterschiede zwischen Realität und Fiktion und die unbändige Liebe zur Musik.
„Krone“: Johan, reden wir über „The Allfather Awakens“ – das Album, das ihr in weniger als einem Monat veröffentlicht. Wenn wir vom Allvater sprechen, reden wir wohl über die bedeutendste Figur der nordischen Geschichte. War es mit eurem 13. Studioalbum an der Zeit, diesen großen Schritt zu wagen und ebendieser größten aller Figuren Tribut zu zollen?
Johan Hegg: Ich glaube, das war die Idee. Ich weiß noch – schon direkt nach der Aufnahme von „The Great Heathen Army“ hatte ich einige Ideen für Texte, die sich um Odin drehten, mit denen ich aber noch nichts Konkretes anfangen konnte; ich begann dann damit, weitere Ideen zu sammeln. Wir haben uns recht früh nach der Veröffentlichung darüber unterhalten, was wir mit dem nächsten Album machen wollten und ich sagte, dass ich gerne ein Album machen würde, das stärker auf Odin und die Mythologie ausgerichtet ist.
Also fing ich an, auf dieser Basis zu arbeiten. Und dann entwickelte sich das Ganze in eine andere Richtung, denn erstens wollte ich etwas anderes tun, als nur den Kriegsgott Odin darzustellen – meiner Meinung nach ist er nämlich so viel mehr als das. Ursprünglich ist er ja nicht einmal der Kriegsgott, so ist es in der nordischen Mythologie. Wer ist er aber ursprünglich? Ich wollte mich ein Stück weit davon lösen und andere Geschichten über Odin erzählen, die ich sehr interessant finde. Dementsprechend habe ich dann einige Songs geschrieben.„Raven God“ ist ein Text, der in diese Richtung geht. Dann mache ich noch einen Podcast namens „Exploring the Viking Age“. Da spreche ich mit Archäologen, Historikern und Professoren, also den unterschiedlichsten Leuten.
Ich habe diesen Podcast mit einem der weltweit renommiertesten Archäologie-Professoren aufgenommen, Neil Price. Und er sagte etwas, das genau das auf den Punkt brachte, was ich zwar schon dachte, aber so noch nicht wirklich formuliert hatte: Wenn man bedenkt, wie gewalttätig die Wikinger und ihre Gesellschaft waren – denn sie war in vielerlei Hinsicht sehr gewalttätig und blutig -, ist es interessant, dass der oberste Gott der nordischen Mythologie eigentlich ein Gott des Geistes ist. Und er hat recht, denn Odin strebt vor allem nach Weisheit und Wissen. Das ist es, was er am meisten begehrt. Er macht sich große Sorgen um die Zukunft und darum, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Manchmal ist er sogar niedergeschlagen. Es gibt also all diese Facetten im Charakter Odins, die ich im Kontext der Wikingerzeit unglaublich interessant finde.
Das ist jedoch ein interessanter Punkt – wenn man bedenkt, dass er bisweilen sogar unter Depressionen litt. Das bedeutet, dass du einige der Schwächen dieser großen, starken historischen Gestalt vermittelst …
Ich glaube, wir müssen uns bewusst machen, worum es bei Mythologie eigentlich geht. Eine Freundin meiner Frau sagte einmal, Mythologie sei eine dicke, fette Lüge, die dicke, fette Wahrheiten stützt. Im Grunde – so sehe ich das zumindest – versucht jede Art von Mythologie, uns zu erklären, wie wir funktionieren und wie das Universum und die Welt, in der wir leben, beschaffen sind. Wenn man sich zum Beispiel die nordischen Götter ansieht: Sie alle besitzen Eigenschaften, die auch wir Menschen haben. Nehmen wir nur Odin – sagen wir es mal so: Würde man Odin irgendwo begegnen, sollte man große Angst haben, denn er ist kein gütiger Gott. Er ist definitiv kein netter Zeitgenosse. Er schreckt vor Täuschung, Verführung und Mord nicht zurück, um zu bekommen, was er will. Ich denke, man muss das in den Kontext der Erklärungen dafür stellen, wie wir Menschen funktionieren. Und selbst die Herausragendsten und Weisesten unter uns können mit schwierigen Problemen zu kämpfen haben.
Inwieweit beeinflussen der Podcast, die Recherche und all das Wissen, das du dabei gewinnst die Texte eines Amon Amarth-Albums oder prägen gewissermaßen die Inhalte der Musik, die ihr macht?
Das weiß ich nicht, es ist das erste Album, dass wir seit dem Start des Podcasts gemacht haben. Das ist schwer zu sagen, aber natürlich greife ich Ideen auf – zum Beispiel bei dem Song „Odin‘s Hunt“. Die Idee dazu stammt eigentlich aus einem anderen Gespräch, das ich im Podcast geführt habe, und zwar mit einem Archäologen und Professor namens Anders Kaliff. Er hat ein Buch über Odins Jagd geschrieben. Diese „Jagd Odins“ ist eigentlich eine Volkssage, die unglaublich weit in die Vergangenheit zurückreicht. Tatsächlich so weit, dass man Versionen davon in fast allen Kulturen der Welt findet. Ich versuche es den Leuten meistens so zu erklären: Kennst du den Film über den kopflosen Reiter – oder die Legende vom kopflosen Reiter, der im Dunkeln angeritten kommt und einem Angst einjagt? „Sleepy Hollow“? Es ist dieselbe Geschichte, dasselbe Prinzip. Der einzige Unterschied bei dieser Sage ist, dass es Odin ist, der da reitet.
Es ist eine dieser Volkssagen, die in so vielen Kulturen existieren, dass man mit ziemlicher Sicherheit sagen kann, ihr Ursprung müsse Tausende von Jahren zurückliegen. Diese Sage an sich ist faszinierend, und ich habe sie ebenfalls aufgegriffen. Ansonsten gibt es, glaube ich, keine direkten Einflüsse auf das Album. Über viele der Dinge, die in diesen Gesprächen zur Sprache kamen – besonders im Zusammenhang mit Odin -, hatte ich mir ohnehin schon Gedanken gemacht und wollte sie näher beleuchten. Es ist also wirklich schwer zu sagen.
Auch wenn es sich um fiktive oder vielleicht mythologische Geschichten handelt: Es ist eine sehr spielerische Art, sich mythologisch weiterzubilden, indem man Amon Amarth hört. Ist das nicht eine großartige Sache? Ganz abgesehen von all dem Erfolg, den ihr mit der Musik und den Shows habt?
Auf jeden Fall. Ich hoffe allerdings sehr, dass die Leute nicht glauben, alles, was ich schreibe, sei historisch absolut akkurat oder dergleichen – denn das ist es nicht. (lacht) Ich denke mir beim Schreiben auch manches aus, weil ich vielleicht einen bestimmten Gedanken vermitteln möchte, diesen aber vor dem Hintergrund der Wikingergeschichte oder -mythologie darstellen will. Es ist also nicht alles wortgetreu historisch belegt – das möchte ich an dieser Stelle klarstellen. Wer sich wirklich eingehend damit befassen möchte, sollte entsprechende Bücher lesen. Ich kann zum Beispiel Neil Prices Buch „Children Of Ash And Elm“ wärmstens empfehlen. Es ist eine hervorragende Einführung in die Geschichte der Wikinger.
Aber es ist ein guter Türöffner. Andererseits ist es so, dass sich die Menschen – besonders in Europa, aber auch in Amerika – viel stärker für nordische Mythologie und das nordische Erbe begeistern als früher. Ihr wart eine der Bands, die schon in der ersten Welle bekannt wurden. Dann kamen Bands wie Wardruna und andere, die sich ebenfalls diesen Themen widmen. Glaubst du, dass das Interesse an solchen Geschichten gerade deshalb so stark geweckt wurde, weil sich die Menschen in der heutigen Zeit durch soziale Medien und Ähnliches zunehmend entfremdet fühlen?
Das ist schwer zu sagen. Ich glaube, dass die Menschen heutzutage nach einer Verbindung zu etwas Realerem, etwas Greifbarererem suchen. Je stärker wir durch Smartphones und Computer vernetzt sind, desto mehr verlieren wir den Bezug zu uns selbst, zu unserer Herkunft und auch zur Natur. Ich glaube also, dass es da ein Bedürfnis gibt – die Menschen wollen diese Verbindung finden. Warum aber die Geschichte und Mythologie der Wikinger so interessant geworden sind? Das ist schwer zu sagen. Für mich persönlich – und das reicht bis in die 80er Jahre zurück – war die Mentalität der Wikinger sehr ansprechend. Es hat viel mit Ehre, Ehrlichkeit und dem Streben nach Weisheit zu tun, aber auch mit Abenteuerlust und dem Entdecken neuer Wege und Gebiete – also dem Erkundungsdrang. All diese Dinge sprechen die Menschen meiner Meinung nach auf sehr positive Weise an.
Was die Wikingerzeit betrifft, so ist dies eines der wenigen noch weitgehend unerforschten Kapitel unserer Geschichte, über das wir endlich mehr erfahren. Es wird immer interessanter und faszinierender, was sie erreicht und wie stark sie unser Leben – zumindest hier in der westlichen Welt – tatsächlich geprägt haben. Es ist wirklich faszinierend, wie viel vom Erbe der Wikinger bis heute fortlebt. Allein die Tatsache, dass wir in der westlichen Welt Weihnachten feiern, lässt sich – einigen Gelehrten zufolge – auf schwedische Wikinger zurückführen. Diese weigerten sich, zum Christentum zu konvertieren, wenn sie nicht ihr Mittwinterfest beibehalten durften. Sie sagten sich: „Gut, Jesus wurde hier geboren, also feiern wir Weihnachten.“ Denn für Katholiken ist Ostern das wichtigste Fest, nicht Weihnachten. Die Wikingerzeit erstreckte sich über einen Zeitraum von rund 300 Jahren und dennoch hatten sie einen enormen Einfluss auf die Welt.
Wenn wir auf deine Musik zu sprechen kommen: Ich habe gelesen, dass du dich darauf konzentriert hast, jedem einzelnen Song genau den Raum und die Bedeutung zu geben, die er braucht. Heißt das, dass du jeden Song behandelst als je zuvor? Und bedeutet das auch, dass du dich viel stärker auf Details konzentriert hast als jemals zuvor?
So haben wir angefangen zu arbeiten – eigentlich schon beim Album „Berserker“. Wir wollten sicherstellen, dass wir den ganzen Song aufnehmen, damit wir ihn uns anhören und entscheiden können, ob wir noch etwas anpassen oder ändern müssen – einfach um jeden Song so gut wie möglich zu machen. Denn bei der alten Methode – Instrument für Instrument, also erst das Schlagzeug für alle Songs, dann das Schlagzeug-Set abbauen, dann die Gitarren, dann den Bass und schließlich den Gesang – kann man das Schlagzeug nicht mehr ändern, sobald der Gesang drauf ist. Es ist dann oft sogar schwierig, die Gitarren zu ändern, weil das Schlagzeug feststeht. Diese neue Arbeitsweise ist im Grunde wie der Bau eines Hauses: Man muss das Fundament legen, aber man hat die Möglichkeit, nachträglich noch etwas am Fundament zu ändern, falls nötig.
Sonst passiert es leicht, dass man erst nach der Aufnahme – oder wenn das Album schon fertig ist – merkt: „Oh, bei der Stelle hätten wir das Schlagzeug lieber anders spielen sollen. Das wäre viel besser gewesen.“ Jetzt haben wir die Zeit und die Gelegenheit, solche Dinge schon während der Studioarbeit zu bemerken. Genau so sind wir bei den letzten drei Alben vorgegangen. Der Unterschied diesmal war, dass wir uns auf sechs Songs konzentriert haben – Songs, bei denen wir ein wirklich gutes Gefühl hatten. Wir haben sie mit ins Studio genommen und aufgenommen, sie dann aber ein ganzes Jahr lang behalten, während wir gleichzeitig an neuem Material arbeiteten und diese Songs für die nächste Session aufnahmen. Das gab uns die Möglichkeit zu sehen: Okay, wie funktionieren diese Songs? Was muss geändert werden? Und so weiter. Außerdem konnten wir uns im Studio wirklich auf wenige Songs konzentrieren statt auf ein ganzes Album; ich glaube, das hat geholfen, denn die Studioarbeit kann sehr mühsam sein. Zudem kommt irgendwann der Punkt, an dem alles gut klingt – selbst wenn es das eigentlich gar nicht ist.
Bedeutet das dann, dass diese drei Alben gewissermaßen zusammengehören?
Nein, es ist einfach so, wie wir bei den Alben vorgegangen sind – der Aufnahmeprozess ist immer gleich, abgesehen von diesem neuen Album: Da hatten wir zwei Aufnahmesessions. Wir haben im März 2025 sechs Songs aufgenommen und dann die restlichen Songs im März 2026.
Es gibt immer noch neue Möglichkeiten, sich auszudrücken. Ich meine, wenn ich es richtig ausspreche – „Upphaf“, das Akustik-Lied -, dann ist das ein gutes Zeichen für, ähm, eine noch vorhandene Neugier. Ein Zeichen dafür, dass man experimentieren und neue Wege finden möchte, um sich selbst sowie seine Werte und Ideen zum Ausdruck zu bringen.
Ich glaube, du hast recht. Es ist allerdings interessant, denn bevor Olavi (Mikkonen – Gitarrist, Anm. d. Verf.) diese Idee vorstellte, hatte ich selbst überhaupt nicht daran gedacht, einen Akustiksong zu machen. Ich hätte nie gedacht, dass wir so etwas tun würden, aber es ist eine dieser Sachen: Ich weiß, dass Olli diese Idee schon sehr lange mit sich herumtrug. Ich glaube, er hatte sie schon seit zehn Jahren – oder sogar länger als zehn Jahre im Gepäck. Und das Lustige ist – bei ihm ist das so -, wenn er eine Idee hat, von der er glaubt, dass sie nicht zur Band passt oder nicht gut genug ist, verwirft er sie einfach und schaut sie nie wieder an. Anscheinend war diese Idee stark genug, sodass sie immer wieder auftauchte. Wir hatten dann diese Songwriting-Session in einer Hütte, die wir gemietet hatten. Er sagte: „Ich möchte euch das mal vorspielen und hören, was ihr dazu sagt.“ Er spielte das Demo ab und alle waren begeistert. Wir fanden das großartig. Alle waren sofort mit an Bord. Es fühlte sich einfach richtig an. Und es schien auch gut zum Album zu passen.
Meiner Meinung nach ist das eine gute Stelle in der Mitte des Albums, also der perfekte Platz für diesen Song – so zwischen den eher aggressiven Stücken, die man normalerweise bringt.
Das stimmt. Ich finde, es passt wirklich an diesen Ort, aber auch hervorragend zum Album. Meiner Meinung nach passt es gut zur gesamten Atmosphäre – selbst wenn es ein Akustiksong ist.
Abgesehen von den Alben hattet ihr aufregende Jahre. Ich habe euch letztes Jahr mit Slayer in Wales und in London gesehen, und ihr habt auch mit den Foo Fighters gespielt. Ihr seid also mit vielen großartigen Bands auf Tour gewesen. Inwieweit lassen sich diese Erfahrungen auf eure eigene Karriere übertragen? Vielleicht nicht unbedingt musikalisch, sondern eher durch das ganze Drumherum, das man erlebt. Vielleicht habt ihr Leute für eure Musik begeistert, die sonst nicht gekommen wären, weil sie euch erst durch diese Konzerte kennengelernt haben. Welche Rolle spielen solche großen Shows also für eure eigene Laufbahn?
Das ist natürlich sehr inspirierend. Und, weißt du, wir haben im Zuge des letzten Albums einige wirklich großartige Support-Shows und -Tourneen gespielt. Wir waren als Support für Ghost und Pantera in den USA unterwegs, und wie du schon sagtest, haben wir Shows mit Slayer gespielt. Es ist inspirierend, mit diesen legendären, großartigen Bands zu spielen – Bands, die auf einem ganz anderen Niveau agieren. Man sieht, was als Band möglich ist und wie weit man es bringen kann. Es geht vielleicht weniger um die musikalische Inspiration an sich, sondern eher darum zu sehen, wie andere Bands arbeiten und wie sie bestimmte Probleme lösen – man lernt eine Menge dabei.
Selbst wenn man schon so lange im Geschäft mit dabei ist wie ihr?
Man muss offen dafür sein, dazuzulernen. Das Geschäft wandelt sich ständig. Wir haben zum Beispiel gerade eine Co-Headliner-Tour durch die USA mit Dethklok absolviert und dabei haben wir uns – zum ersten Mal – dazu entschieden, LED-Bildschirme anstelle der klassischen Bühnenhintergründe zu verwenden. Auf diese Idee sind wir gekommen, nachdem wir uns letztes Jahr eine Show von Iron Maiden angesehen hatten. Natürlich haben wir nicht die finanziellen Mittel, um genau das Gleiche zu tun, aber wir haben es auf unsere eigene Art gemacht, und ich finde, es hat hervorragend funktioniert.
Werdet ihr im Herbst damit auch bei eurer Europa-Tour aufschlagen?
Lasst euch überraschen. Ich kann auf jeden Fall eine richtig große Show garantieren. Ich weiß, dass unser Konzert in Wien schon lange ausverkauft ist, und wir freuen uns richtig auf die Show.
Johan, du warst auch als Gast live beim „Back To Beginning“-Event vor einem guten Jahr in Birmingham, wo Ozzy Osbourne seinen Abschied von der Bühne feierte. Wie war dieser Tag für dich?
Es war ein unglaublich emotionaler Abschied, ich hatte Tränen in den Augen. Als ihm bei „Mama, I’m Coming Home“ die Stimme brach und der ganze Villa Park einsetzte, fuhr mir die Gänsehaut auf. Das war ein unglaubliches Gefühl.
Das war wohl einer dieser prägenden Momente der Musikgeschichte. Das norwegische Fußball-Nationalteam hat es während der Fußball-WM heuer im Sommer auch geschafft, dass die halbe Welt den Ruderjubel nachmacht. Metalfans kennen ihn schon von euch …
Es hat hier in Schweden und Norwegen tatsächlich ziemliches Aufsehen erregt. Ich habe dazu auch ein kleines Video in den sozialen Medien gemacht – quasi nach dem Motto: „Toll, dass ihr das macht, es macht riesigen Spaß, aber wir waren zuerst da.“ Ich habe Interviews mit den nationalen Rundfunksendern Norwegens und Schwedens geführt und Beiträge für einige der größten Zeitungen gemacht. Es war eine ziemlich unterhaltsame Sache. Die Norweger behaupten zwar, sie hätten es nicht von uns übernommen, aber ich weiß nicht so recht …
Nachdem du so viele Alben veröffentlicht und so viel Erfolg mit deinen Shows gehabt hast: Wird es immer schwieriger, sich neue Ziele für die Zukunft zu setzen, oder gibt es noch vieles, das du dir vorstellen kannst?
Es ist überhaupt nicht schwierig, denn wir haben nie auf diese Weise mit Zielen gearbeitet. Wir sind immer so vorgegangen: Wie können wir etwas verbessern? Wie können wir alles optimieren oder ausbauen? Wie können wir daraus etwas Spannendes, etwas Neues machen? Anstatt also zu sagen: „Oh, irgendwann werden wir das mal angehen“, sagen wir immer: „Gut, hier stehen wir jetzt. Wie können wir es besser machen? Wie können wir es optimieren?“ Das war immer unser Grundsatz.
Live in Wien
Ihr brandneues Album und die großen Hits der Vergangenheit präsentieren Amon Amarth am 3. November live im Wiener Gasometer. Das Konzert ist leider schon seit Monaten restlos ausverkauft.
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