Eine Wanderung auf der Rax endete für zwei Wiener in einer komplizierten Rettungsaktion: Das Duo ist am Sonntagabend in der Dunkelheit in unwegsames Gelände gekommen. Die beiden wurden mittels Windenbergung in Sicherheit gebracht.
Die beiden Wiener sind beim Abstieg über den Bärenpfad am Feichterberg im Bezirk Neunkirchen (Niederösterreich) in der Dunkelheit in unwegsames Gelände gekommen und gestürzt. Der 36-Jährige zog sich eine schwere Schulterverletzung zu, seine 39-jährige Begleiterin erlitt ebenfalls Blessuren. Die beiden wurden stark unterkühlt ins Spital geflogen. Bei dem Einsatz handelte es sich um die erste nächtliche Windenbergung in Niederösterreich, berichtete die Bergrettung Reichenau am Montag.
Bergung mit speziellem Hubschrauber
Die Frau hatte gegen 19.30 Uhr einen Notruf abgesetzt. Mehrere Bergretter und ein Alpinpolizist stiegen zu den beiden auf und fanden sie kurz vor 22.00 Uhr in unwegsamem Gelände abseits des Steiges. Da ein bodengebundener Transport langwierig und für die Einsatzkräfte und Verletzten belastend gewesen wäre, wurde der in Niederöblarn in der Steiermark stationierte Notarzthubschrauber „C14“ angefordert. Dieser ist seit 2025 auch für nächtliche Einsätze mit Rettungswinde zugelassen und ausgerüstet.
„Besonders herausfordernder“ Einsatz
„Die anschließende Bergung stellte aufgrund des Geländes und der Windverhältnisse eine besondere Herausforderung dar“, hieß es in der Aussendung. Die Verletzten mussten von der Bergrettung abgeseilt und zu einer geeigneten Stelle gebracht werden, von der sie mithilfe einer Rettungswinde in Sicherheit gebracht werden konnten. Gegen 1.00 Uhr war der Einsatz beendet.
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