Berlin-Marathon-Siegerin Tigst Assefa ist nach ihrem sportlichen Drama vom Sonntag an der Achillessehne operiert worden. Das bestätigte ein Sprecher des Berlin-Marathons am Tag nach dem Rennen.
Nach Angaben des Portals „puravidasports.africa“, das sich auf Aussagen ihres Managers Gianni Demadonna beruft, muss die Äthiopierin eine Wettkampfpause von rund sechs Monaten einlegen. Assefa war auf Weltrekordkurs, ehe sie auf den letzten Kilometern von einer Blessur gebremst wurde.
Sie wurde in München operiert, am Sonntagabend postete die Athletin in ihrer Instagram-Story ein Bild aus einer kleinen Privatmaschine. Zu sehen ist ein medizinischer Spezialschuh an ihrem rechten Fuß, der bei Achillessehnenverletzungen üblicherweise getragen wird. Die 29-Jährige ist Olympia-Zweite von Paris und WM-Zweite von Tokio, sie lief die 42,195 km in 2:11:04 Stunden. Das ist trotz ihrer Probleme die bisher drittschnellste Frauen-Marathon-Zeit.
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