Neben betrügerischen Veranlagungsmöglichkeiten werden Opfer im Internet häufig auch mit eigenartigen „Jobs“ konfrontiert. Statt wie erhofft Geld einzubringen, zahlen die derart angelockten Personen am Ende bitteres Lehrgeld. So auch eine Tirolerin (38) ...
Die 38-jährige Frau aus dem Tiroler Unterland stieß über eine Social-Media-Plattform auf ein Geschäftsmodell, bei dem man durch die Erfüllung von gestellten Aufgaben (z.B. Hotelbewertungen) Geld verdienen könne. Dabei wurde das Opfer aufgefordert, eine bestimmte Geldsumme vorab auf ein „Guthaben-Konto“ zu überweisen, um schlussendlich nach Erfüllung der Aufgabenstellung die bezahlte Geldsumme plus eine Provision zurückzuerhalten.
Nachdem dies anfänglich funktioniert hat, wurden die gestellten Aufgaben immer schwieriger ...
Aus dem Polizeibericht
Am Anfang klappte alles reibungslos
Nachdem dies anfänglich funktioniert hat, wurden die gestellten Aufgaben immer schwieriger und der zu leistende Geldeinsatz fortwährend höher. Nachdem die Frau einige Aufgaben nicht erfüllen konnte, wurde ihr „Guthaben-Konto“ gesperrt. Sie wurde daraufhin angewiesen, weitere Geldsummen zu überweisen, um ihr „Konto“ wieder freizuschalten.
Nachdem die geforderten Summen nicht mehr leistbar waren, beendete das Opfer das „Online-Aufgabenspiel“. Es entstand ein finanzieller Schaden im niedrigen fünfstelligen Eurobereich.
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