Deutscher angeklagt

„Onanier-Show“ im Skigebiet endete nun vor Gericht

Tirol
22.09.2026 05:00

Erst Streit, dann blankgezogen: Ein 37-jähriger Saisonarbeiter sorgte im Mai 2025 in Tirol für einen Eklat. Nach einer körperlichen Auseinandersetzung packte er wutentbrannt sein „bestes Stück“ aus und machte vor der vollen Terrasse einer Bergbahn obszöne Bewegungen. 

Wie es zu den Taten kam, schilderte der Angeklagte am Montag recht ausführlich in Innsbruck vor Gericht. Er habe „sieben oder acht Bier getrunken“ und sei dann auch im Tal noch eingekehrt. „Dann hat sich ein Typ in den Weg gestellt, der meinte, dass er mich nur vorbeilässt, wenn ich ihm einen ausgebe“, erklärte er. Dann hatte er ein „Blackout“ und sei schließlich wenig später blutig im Schnee aufgewacht.

Mit mehr als zwei Promille im Blut
Im Anschluss habe er sich „aus Provokation“ zur Onanierbewegung hinreißen lassen. Es sei ihm „peinlich“ und tue ihm leid, betonte der Angeklagte, der damals 2,04 Promille intus hatte, mehrfach.

Auch Auto beschädigt
Doch damit nicht genug, kanalisierte sich seine Aggression doch auch noch auf eine ganz andere Art: Der Mann beschädigte mit einem Skistock einen Pkw und verursachte damit einen Schaden von rund 8000 Euro.

Der Richter ließ am Ende – auch aufgrund des Geständnisses – Milde walten und verhängte eine Geldstrafe von 960 Euro. Der Deutsche muss aber auch für die Reparaturkosten des kaputten Autos aufkommen.

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