Der deutsche Sportwagenbauer Porsche könnte 4000 weitere Arbeitsplätze einstampfen. Bei dem Mutterkonzern Volkswagen wächst nach der Gewinnwarnung die Sorge, dass das bisherige Sparpaket nicht ausreicht.
Für die Markengruppe „Sport Luxury“, zu der Porsche gehört, sehe die Vorlage eine Reduktion um rund 4100 Mitarbeiter vor. Allein bei den Gemeinkosten fehlten rund 700 Millionen Euro. Der VW-Plan solle ausdrücklich „zusätzlich zu bestehenden Vereinbarungen“ gelten, heißt es im „Handelsblatt“.
Volkswagen hatte am Freitag die Prognose für das laufende Jahr gekappt. 2026 traut sich Europas größter Autobauer nur noch eine operative Umsatzrendite von gerade einmal einem Prozent zu – statt der bisher angenommenen vier bis 5,5 Prozent.
Hauptgrund ist eine Milliardenabschreibung auf Porsche. Da Porsche eigenständig ist, kann Volkswagen Maßnahmen jedoch nur empfehlen, nicht anordnen.
Im Juli Streichung von 5000 Stellen beschlossen
Im Juli hatte Porsche zur Senkung der Personalkosten die Streichung von 5000 weiteren Stellen bis 2035 beschlossen. Sie kommen zu den im ersten „Zukunftspakt“ 2025 beschlossenen 3900 Mitarbeitenden bei Porsche und 500 Jobs bei Tochterunternehmen hinzu. Damit fällt fast jede fünfte Stelle weg.
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