Der angeschlagene Sportwagenbauer Porsche AG streicht just in seiner Heimatregion Stuttgart 5000 Stellen, wie das Unternehmen am Montag bekannt gab. Bereits im vergangenen Jahr war der Abbau von 3900 Stellen beschlossen worden – damit summiert sich der Personal-Kahlschlag auf 8900 Stellen.
Am Montag hatte der Sportwagenhersteller die Belegschaft über die geplanten Streichungen informiert. Die Beschäftigungssicherung wird im Gegenzug bis Ende 2035 verlängert, wie Unternehmen und Gesamtbetriebsrat mitteilten. Damit ist zumindest der Standort bis dahin gesichert.
Auch Mutterkonzern in der Krise
Wie auch der Mutterkonzern Volkswagen hatte Porsche zuletzt mit sinkenden Absatzzahlen zu kämpfen. Dennoch konnte der Sportwagenbauer im ersten Halbjahr 2026 seinen Gewinn steigern, besonders durch die Forcierung der Markengruppe „Sport Luxury“.
Der Umsatz schrumpfte hingegen um Prozent auf 17,3 Mrd. Euro. Die Entwicklung sei das Ergebnis „der umfassenden Neuausrichtung des vergangenen Jahres, einer starken Preis- und Mixqualität sowie niedrigerer Belastungen aus Rückstellungen aus 2025“, erklärte Volkswagen.
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