Hoch hinaus mit den beiden Wanderladys Elisabeth Zienitzer und Silvia Sarcletti: Vom Ennstal hinauf zum Buchsteinhaus – eine Bergtour mit alpiner Gipfeloption und traumhaftem Gesäuse-Nachthimmel inklusive!
Der Aufstieg zum Buchsteinhaus ist eine klassische Bergwanderung. Wer von der Hütte weiter auf den Großen Buchstein will, muss sich auf deutlich anspruchsvolleres alpines Gelände einstellen. In dieser Wandersaison besteht noch bis zum 11. Oktober die Möglichkeit, im Buchsteinhaus zu übernachten und die Berglandschaft auch nach Einbruch der Dunkelheit kennenzulernen – denn heuer wurde die Erlebnisregion Gesäuse mit einer Fläche, die etwa fünfmal so groß wie Wien ist, zum Dark Sky Reserve erklärt, wo wenig künstliches Licht einen weitgehend natürlichen Nachthimmel ermöglicht.
Von der Panoramaterrasse der Hütte reicht der Blick tagsüber zu den Kalkwänden der Hochtorgruppe, am Abend zu den Sternen.
Fazit: hoch über der Enns – weit blicken bei Tag und Nacht.
Wir starten in Gstatterboden beim Nationalpark-Pavillon (577 m) und gehen flussaufwärts parallel zu den Gleisen und der Bundesstraße bis zum Einstieg in den Rauchbodenweg. Nach rund 700 Metern verlassen wir diesen und beginnen mit dem eigentlichen Anstieg zum Buchsteinhaus. Der Wanderweg wird zunehmend steil und steinig.
Wir queren ein ausgetrocknetes Bachbett und wandern in engen Serpentinen durch den Wald bergauf. Auf einem kurzen Abschnitt entlang einer breiten Forststraße queren wir ein weiteres Bachbett und erreichen einen Rastplatz mit Bank und einem schönen Blick auf die gegenüberliegende Hochtorgruppe.
Anschließend folgen wir wieder dem Steig durch den Wald und kreuzen dabei mehrmals eine Forststraße. Auf etwa 1200 Meter Seehöhe sehen wir die Talstation der Materialseilbahn. Ab hier führen rund 20 Serpentinen in angenehmer Steigung hinauf zum Buchsteinhaus (1571 m).
Der Rückweg führt über die Aufstiegsroute.
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