Vom Weg abgekommen

68-Jährige stürzte am Hochschwab in den Tod

Steiermark
16.09.2026 07:35
Porträt von Steirerkrone
Von Steirerkrone

Am Dienstag kam es zu einem tödlichen Unfall im Hochschwabgebiet in der Steiermark. Eine 68-jährige Wanderin dürfte vom Weg abgekommen sein und stürzte etwa 150 Meter ab. Sie konnte nur noch tot geborgen werden.

Am Dienstagvormittag machte sich eine 68-Jährige aus dem Bezirk Graz-Umgebung mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg nach Seewiesen (Bezirk Bruck-Mürzzuschlag), um von dort alleine in Richtung Voisthalerhütte aufzusteigen. Nachdem sich die Frau bis in die Nachmittagsstunden nicht wie gewohnt bei ihrem Ehemann gemeldet hatte, erstattete dieser gegen 17 Uhr Anzeige bei der Polizei.

Frau in Felsrinne gesichtet
Die Alpinpolizei Hochsteiermark leitete daraufhin umgehend Fahndungsmaßnahmen ein. Durch eine Standortbestimmung des Handys der Frau sowie den Angaben des Ehemannes konnte das Suchgebiet am Hochschwab gezielt eingegrenzt werden. Die Besatzung eines Polizeihubschraubers konnte die Abgängige bei einem Suchflug schließlich in einer steilen Felsrinne sichten.

Ersten Ermittlungen zufolge dürfte die Frau vom markierten Wanderweg abgekommen und in der Folge etwa 150 Meter über steiles, felsiges Gelände abgestürzt sein. Zwei Bergführer der Polizei führten die Erhebungen an der Unfallstelle sowie die spätere Seilbergung der leblosen Frau mit dem Hubschrauber durch. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nicht vor.

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