Aufregung um Lando Norris: Nach dem Rennen in Madrid am Sonntag trank der McLaren-Pilot im Cooldown-Room ein Coca-Cola und zog sich damit den Ärger der Formel-1-Verantwortlichen zu. „Als Profi sollte man das nicht tun“, schimpft auch Günther Steiner.
Am Sonntag musste sich Lando Norris bei der Formel-1-Premiere auf der neuen Strecke in Madrid mit Rang drei zufriedengeben. In Führung liegend hatte der McLaren-Mann Pech mit einer virtuellen Safety-Car-Phase. Für Gesprächsstoff sorgt jedoch eine Szene nach dem Rennen.
„Ich darf trinken, was ich will“
Im Cooldown-Room trank Norris ein Coca-Cola. Daraufhin wurde er von einem Offiziellen aufgefordert, das Getränk wegzustellen. Der Grund: Cola-Konkurrent PepsiCo ist Partner der Formel 1. Davon wollte Norris jedoch nichts wissen. „Ich bin gerade ein Rennen gefahren, also darf ich trinken, was ich will. Vielen Dank“, konterte der Brite.
Hier die Aufreger-Szene im Video:
Kritik von Steiner
Während einige Fans Verständnis zeigen, gibt’s auch viel Kritik. Unter anderem von Günther Steiner. „Wenn du ein Profi bist, machst du so etwas nicht. Punkt. Du weißt, was du tun kannst und was nicht. Du bist entsprechend geschult. Er hätte es nicht tun sollen“, sagt er im „The Red Flags Podcast“.
Aus seiner Sicht hat jedenfalls Coca-Cola von der Aktion profitiert. „Für sie war das ziemlich gut. Wenn sie (Anm. d. Red.: die Offiziellen der Formel 1) nichts gesagt hätten, hätte es wahrscheinlich niemand bemerkt. Aber weil die Sache dadurch so hochgespielt wurde, ist es jetzt ein Thema, und Coca-Cola lacht sich ins Fäustchen“, so Steiner.
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