Der Deutsche Paris Brunner hat beim 1:1 seines Klubs AS Monaco bei Racing Straßburg mit einer provokanten Geste beim Torjubel für Entsetzen in Frankreich gesorgt.
Der Angreifer deutete bei dem Liga-Spiel nach seinem sehenswerten Ausgleichstreffer in der 71. Minute auf die Straßburg-Fans zugerichtet einen Schnitt durch die Kehle an, wie auf den TV-Bildern zu sehen war.
Die Anhänger der Gastgeber reagierten mit einem Pfeifkonzert, eine Strafe für Brunner auf dem Platz gab es nicht.
„Ich wollte nicht respektlos sein“
„Sie haben über meine Familie, meine Mutter und meinen Vater gesprochen. Ich konnte diejenigen sehen, die mich beleidigt haben“, wurde Brunner nach der Partie von der Zeitung „L‘Équipe“ zitiert. „Nach dem Tor waren sehr viele Emotionen im Spiel, vor allem nach einem solchen Treffer. Ich wollte nicht respektlos sein. Es wurde falsch verstanden. Was ich sagen wollte, war: Was für ein Tor, das war‘s.“
Dem früheren Dortmunder droht nun aber eine Sperre, falls der Schiedsrichter der Partie, Eric Wattellier, seine Geste in seinem Spielbericht erwähnt hat. Für Brunner war es bereits der fünfte Pflichtspiel-Treffer in dieser Saison und das dritte Tor in der französischen Ligue 1.
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