Max Verstappen hat seine Rücktrittsgedanken aus der Formel 1 vor der neuen Unterschrift bei Red Bull bekräftigt.
„Ich habe ernsthaft überlegt, Schluss zu machen“, sagte der 28-Jährige in einem Interview der „Bild am Sonntag“: „Aber im Endeffekt liebe ich Racing. „Ich muss mir nichts mehr beweisen, bin viermaliger Weltmeister und habe schon nach dem ersten Titel alles erreicht, was ich immer wollte. Ich fahre nicht für die Geschichtsbücher, sondern für mich selbst, das Team und unsere Fans. Deswegen war es letztlich eine leichte Entscheidung.“
Schon als er seinen neuen Vertrag beim ehemaligen Branchenführer vor dem Heimrennen in den Niederlanden im vergangenen Monat unterzeichnet hatte, hatte Verstappen betont: „Ich war näher dran aufzuhören, als zu wechseln.“
Gespräche mit anderen Teams hatte es zwar auch gegeben, am Ende entschied sich der Niederländer aber für den Verbleib bei Red Bull: „Weil sich das nach dem richtigen Schritt angefühlt hat. Ich habe schon immer nach meinem Bauchgefühl entschieden und es bisher nie bereut.“ Sein vorheriger Vertrag wäre allerdings auch noch bis Ende 2028 gültig gewesen.
Im WM-Kampf in diesem Jahr spielt Verstappen keine Rolle.
Deswegen dachte er an einen Rücktritt
Großen Frust lösten vor allem die neuen Autos bei ihm aus nach der Regelreform mit dem großen Anteil an Batterie-Power. Zudem ist der neue Red Bull noch kein Idealmodell. „Es wäre natürlich noch spaßiger, wenn ich jedes Wochenende gewinnen würde, aber das gibt das Auto aktuell einfach nicht her. Das ist okay, denn wir sind auf dem richtigen Weg und ein gutes Team.“
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