9 Mio. Euro Schaden
4 Werke aus Renoir-Museum in Frankreich gestohlen
Zwei Männern ist im Renoir-Museum in Südfrankreich ein Coup mit hohem Schaden gelungen: Sie nahmen vier Kunstwerke mit, eines davon verloren sie auf der Flucht. Der Schaden wird auf neun Millionen Euro geschätzt.
„Zwei Männer wurden auf Bildern einer Überwachungskamera entdeckt, sie konnten fliehen“, teilte der Bürgermeister von Cagnes-sur-Mer am Dienstag mit. Der Alarm sei um kurz vor 6.00 Uhr ausgelöst worden. Die Polizei sei fünf Minuten später bereits am Tatort gewesen. „Einen Angriff auf das Renoir-Museum zu verüben, bedeutet, einen Teil der Geschichte und des Kulturerbes von Cagnes-sur-Mer anzugreifen“, betonte Bürgermeister Bryan Masson.
Das 1960 gegründete Renoir-Museum in der Nähe von Nizza befindet sich im letzten Wohnhaus des Malers Pierre-Auguste Renoir (1841-1919) an der Côte d‘Azur. Neben der ursprünglichen Einrichtung zeigt das Renoir-Museum Gegenstände, die Renoir gehörten, darunter seine Staffelei und seinen Rollstuhl, sowie Porträts, Landschaften und Akte, die der Künstler gemalt hat.
Der Diebstahl ereignete sich fast ein Jahr nach dem spektakulären Diebstahl im Louvre in Paris. Bei diesem wurde ein Teil der französischen Kronjuwelen gestohlen.

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