Die Neutorsperre bringt für Salzburgs Autofahrer weitere Einschränkungen: Am Ferdinand-Hanusch-Platz wird die Durchfahrt für den Individualverkehr gesperrt. Dazu kommen Änderungen bei Buslinien und Haltestellen sowie neue Busfahrstreifen und Bodenmarkierungen.
„Es wird nicht gleich funktionieren“, so informierte die Stadt Salzburg eine Woche vor der geplanten Vollsperre des Neutors. Mit kommenden Montag wird es aber nicht nur die Sperre wegen der Festspielbaustelle geben. Zusätzlich wird es etwa eine Beschränkung für den Ferdinand-Hanusch-Platz geben. Von der Staatsbrücke sowie von Mülln darf nicht mehr durchgefahren werden. Ausgenommen sind Linienbusse, Taxis sowie Ziel- und Quellverkehr.
Das erinnert stark an die Altstadt-Sperre, die eigentlich die Touristen draußen halten sollte. Diese erfüllte ihren Zweck jedoch kaum, die „Krone“ berichtete. Nun trifft es alle.
Weitere Maßnahmen im Straßennetz
Auf der Schwarzstraße wird ein eigener Busfahrstreifen eingerichtet. Zusätzlich werden Bodenmarkierungen angepasst. In der Lindhofstraße (Mülln) wird der Busfahrstreifen angepasst. Neue Bodenmarkierungen und Poller kommen hinzu, außerdem gilt punktuell Tempo 30. Im Bereich Herbert-von-Karajan-Platz wird die Baustellenverkehrsführung geändert. Einsatzkräfte behalten ihre Zufahrt, für Baustellenverkehr sowie Ein- und Ausfahrten gelten eigene Regelungen.
Vier Obuslinien werden wegen der Neutorsperre bis Ende April 2027 umgeleitet, bei den Linien 8, 10 und 22 entfallen Teilstrecken. Als Ersatz für die Feinerschließung in Maxglan wird die neue Linie 10E eingerichtet, die als Ring über Riedenburg und Aiglhof/LKH fährt. Zudem ändern sich Haltestellen und Umsteigemöglichkeiten, wobei der Ferdinand-Hanusch-Platz zum zentralen Umsteigepunkt wird.
Für Radfahrer bleibt die Verbindung beim Neutor bestehen, allerdings mit unterschiedlichen Regelungen: Stadteinwärts muss das Fahrrad durch den Begleittunnel geschoben werden, stadtauswärts darf der Tunnel weiterhin mit dem Fahrrad befahren werden.
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