Geld und Goldmünzen

30.000 Euro weg: Senior fiel auf Betrüger hinein

Oberösterreich
06.09.2026 09:35
Porträt von Krone Oberösterreich
Von Krone Oberösterreich

Mit einem klassischen Polizisten-Trick schafften es Betrüger einem 87-Jährigen Bargeld und Goldmünzen im fünfstelligen Bereich abzuluchsen. Denn die vermeintlichen Ordnungshüter stehen auf der anderen Seite des Gesetzes, holten ihre Beute ab und sind seither nicht mehr erreichbar.

Ein 87-Jähriger aus Zell an der Pram erhielt am 28. August einen Anruf, bei dem sich der Anrufer als Kriminalbeamter ausgab. Dieser suggerierte dem Pensionisten, dass die Polizei eine Einbrecherbande erwischt habe. Bei der Bande hätten sie einen Zettel gefunden, auf dem potenzielle weitere Opfer notiert gewesen wären. Auch der Name des 87-Jährigen scheine dort auf.

Unauffällig im Haus verhalten
Ein paar Tage später erhielt das Opfer einen neuerlichen Anruf, bei dem ihm mitgeteilt wurde, er solle seine Goldmünzen mit möglichst wenig Fingerabdrücken vor die Haustüre legen, da diese von den Kriminalbeamten abgeholt werden würden. Auch solle er sich im Haus unauffällig verhalten und sich so wenig wie möglich sehen lassen. Dem kam der Pensionist nach und die Münzen wurden von den Unbekannten abgeholt.

Sparbücher aufgelöst
Bei einem abermaligen Telefonat wieder ein paar Tage danach schafften es die Täter, den Mann dazu zu bewegen seine Sparbücher aufzulösen und das von der Bank abgeholte Bargeld wiederum vor der Haustür abzulegen. Auch das Geld wurde wenig später abgeholt.

Nachdem der Mann danach nichts mehr von den vermeintlichen Polizisten hörte, kam ihm der Verdacht, einem Betrug zum Opfer gefallen zu sein und er verständigte die Polizei. Von den unbekannten Tätern fehlt jede Spur. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.

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