Starke Qualmbildung

Feuerwehrleute mussten wegen Böller ausrücken

Oberösterreich
05.09.2026 16:00

Pyrotechnische Gegenstände führten in einem Parkhaus im Innviertel zu so starker Rauchentwicklung, dass mehrere Brandmelder anschlugen und die Feuerwehr anrückte. Nicht das erste Mal, dass mutwillige Handlungen die Freiwilligen forderten.

Ein lauter Knall, enorme Rauchentwicklung und kurz darauf Blaulicht und Sirenen: So geschehen am Wochenende im Einkaufszentrum MCenter in Mattighofen. Mehrere Rauchmelder hatten im dortigen Parkhaus angeschlagen, ein Brand war zu befürchten. Vor Ort stellte sich die Situation dann aber ganz anders dar. „Bei der Erkundung wurde eine deutliche Rauchentwicklung festgestellt. Reste von Böllern und Pyrotechnikgeruch lieferten schließlich den entscheidenden Hinweis“, schildert Roman Vorreiter, Kommandant der FF Mattighofen.

Polizei ermittelt
Zwölf Einsatzkräfte mit zwei Feuerwehrautos waren rund 1,5 Stunden damit beschäftigt, das Parkhaus zu belüften. „Zeit, in denen sie nicht für einen etwaigen tatsächlichen Notfall zur Verfügung standen“, kritisiert Vorreiter die Aktion. Die Polizei werte nun die Videoaufzeichnungen aus dem Parkhaus aus, in der Hoffnung, die „Böller-Idioten“ auszuforschen.

Nicht erster derartiger Einsatz
Der aktuelle Einsatz war übrigens nicht der erste dieser Art. Es komme immer wieder zu Alarmierungen, die durch Pyrotechnik oder mutwillige Handlungen ausgelöst werden. „Feuerwehr, Rettung und Polizei sind rund um die Uhr einsatzbereit. Bitte sorgen wir dafür, dass sie nur dann ausrücken müssen, wenn wirklich Hilfe benötigt wird“, lautet der Appell der Freiwilligen.

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