Im Cup gegen Innsbruck

Von 2:0 auf 2:3! BW Linz mit kuriosem Selbstfaller

Fußball National
05.09.2026 21:03

„Runde für Runde zu träumen wagen, irgendwann deine Farben durch Europa tragen“, plakatierten die Blau-Weiß-Anhänger vor dem Duell mit Wacker Innsbruck in der 2. Runde des Uniqa ÖFB-Cups.

Die Träume der Fans sollten gegen Innsbruck bitter platzen
Die Träume der Fans sollten gegen Innsbruck bitter platzen(Bild: Oliver Gaisbauer)

Binnen 13 Minuten von 2:0 auf 2:3
94 Spielminuten später waren sie aus allen Träumen gerissen, erlebten ab Minute 74 stattdessen einen fußballerischen Albtraum! Binnen 13 Minuten wurde aus einer 2:0-Führung ein 2:3!

Blau-Weiß führte bis zur 73. Minute 2:0 – doch nach 94 Minuten hieß es 2:3.
Blau-Weiß führte bis zur 73. Minute 2:0 – doch nach 94 Minuten hieß es 2:3.(Bild: GEPA)

Kapitän: „Start war ein Wahnsinn“
„Dabei war unser Start ein Wahnsinn – ich weiß nicht, ob wir jemals so gut gestartet sind“, sagte Kapitän Manuel Maranda, dessen Team durch präzise Schüsse der 23-jährigen Kreiker (5.) und Vucic (20.) jeweils nach Vorarbeit des 37-jährigen Ronivaldo auch mit 2:0 führte.

Kreiker (M.) und Vucic (li,) sorgten mit schönen Toren für eine 2:0-Führung
Kreiker (M.) und Vucic (li,) sorgten mit schönen Toren für eine 2:0-Führung(Bild: GEPA)

Köllner: „Mit 80, 90 Prozent reicht‘s einfach nicht“
„Wir haben sie an die Wand gespielt, aber nach 30 Minuten sind wir vom Gas runter. Mit 80, 90 Prozent reicht’s einfach nicht und Innsbruck hat uns bestraft“, sagte Trainer Michael Köllner. Sein Team sollte den Wechsel in den lethargischen Verwaltungsmodus, der lange genügte, am Ende teuer bezahlen: Innsbruck durfte ohne Gegenwehr flanken, dazu fehlte in der Mitte die Zuordnung: Wacker durfte die Bälle ins Netz köpfeln – 1:2 (74.)! 2:2 (78.)!

Goalie Oelz war nicht zum ersten Mal unsicher.
Goalie Oelz war nicht zum ersten Mal unsicher.(Bild: GEPA)

Wie gegen den LASK
Ehe in Minute 87 der Supergau folgte: Der nicht erst seit gestern in der Kritik stehende Goalie Oelz zeigte wieder keine Präsenz und ein Tekir-Corner landete direkt im langen Eck – 2:3! „Wir können sauer auf uns selbst sein“, sagte Kreiker nach dem Selbstfaller, der vom Ergebnis ans Cup-Aus letzte Saison im Viertelfinale erinnerte, als Blau-Weiß ebenfalls nach einer 2:0-Führung noch in regulärer Spielzeit mit 2:3 ausgeschieden war – das Ganze aber auswärts vor 17.500 beim späteren Cupsieger, Meister und Champions-League-Starter LASK – und nun daheim vor 4600 gegen den Aufsteiger aus der Regionalliga West. Peinlich! 

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