Nach der Mini-Pause hat Salzburg noch einmal einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Das bestätigten die eindrucksvollen Siege gegen die Austria sowie gegen Rapid. Am Sonntag wartet St. Pölten im Cup.
Jetzt geht es darum, Fahrt aufzunehmen.“ Das hatte Trainer Danny Röhl nach dem glücklichen 1:0-Sieg vor zwei Wochen im Hinspiel der Europacup-Quali gegen Mjällby gesagt. Der Deutsche wusste, dass nach dem größten Umbruch der Bullen-Historie noch nicht alles rund lief
Zwei Wochen, ein paar Tage Pause und drei Spiele später hat Salzburg einen großen Schritt nach vorne gemacht. Acht Siege und zwei Remis lautet die Bilanz der ersten zehn Partien. Der Höhepunkt war das 5:1 am Mittwoch in der Liga gegen Rapid. Werden die Bullen immer besser? Da nickte Innenverteidiger Valentin Zabransky. „Das Spielen macht richtig Spaß, vor allem, wenn man sich dann vorn belohnt“, sagte der 19-Jährige. Der Kantersieg gebe großes Selbstvertrauen für die kommenden Spiele, erklärte der Defensivmann: „Wir haben bewiesen, dass wir um die Meisterschaft mitspielen.“
Der Anspruch beim ehemaligen Serienmeister ist hoch. Das muss er auch sein. Dessen ist sich Trainer Röhl bewusst.
„Soll Ausnahme bleiben“
„Wir werden ihm aktuell aber auch gerecht“, betonte der 37-Jährige, der seine Mannschaft lobte, aber den Fokus bewahrte. „Das heißt nicht, dass wir uns auf die Schulter klopfen sollten. Wir sollten gierig, hungrig und auf dem Boden bleiben“, sagte der Coach, der im Spiel gegen Rapid seine erste gelbe Karte der Saison sah. „Es war erst die zweite in dreieinhalb Jahren. Ich bin nicht dafür bekannt, viele gelbe Karten zu bekommen“, grinste Röhl, der seinem Team mit seinem aktiven Stil während der Partie dauerhaft einheizt. Jetzt sind wohl ein paar Euro für die Mannschaftskasse fällig. „Wenn es so ist, dann mache ich das gern. Aber das sollte nicht die Regel werden, sondern die Ausnahme bleiben.“
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