Wenn es darauf ankommen sollte, muss jeder Handgriff sitzen. Berufsfeuerwehr, Freiwillige Feuerwehr und Rotes Kreuz haben deshalb am Donnerstagabend in Salzburg geübt, wie der Ablauf bei einem Brand in einem unterirdischen Bahnhof abzulaufen hat.
Dichter Rauch von einem Brand in einer Lokalbahngarnitur und mehrere verletzte Fahrgäste – das war die Ausgangslage, die es für die zahlreichen Helfer zu bewältigen galt. Insgesamt waren rund 80 Einsatzkräfte an der Übung beteiligt.
Im Mittelpunkt der Großübung standen die Menschenrettung aus einem verrauchten Bereich, die Brandbekämpfung unter Atemschutz sowie die Abstimmung und Kommunikation zwischen den beteiligten Organisationen.
Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr Stefan Krakowitzer ist zufrieden: „Die Übung hat gezeigt, dass unsere Abläufe auch unter schwierigen Bedingungen funktionieren. Menschenrettung, Brandbekämpfung und die Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz und den Kollegen der Freiwilligen Feuerwehr haben sehr gut geklappt. Genau für solche Situationen trainieren wir – damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt“.
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