Regionalliga Nord

In diesem Derby spielt Vergangenheit keine Rolle

In der Regionalliga Nord stehen am Freitag gleich zwei Derbys an. Während St. Johann daheim Seekirchen erwartet, buhlen am Untersberg Grödig und Hallein um Punkte. Bei einem Thema gehen die Meinungen der Trainer dabei auseinander. 

Nach 19 Wochen, bzw. 133 Tagen, stehen sich heute Grödig und Hallein wieder gegenüber. Damals, am 25. April, pfiff Schiedsrichter Vahid Zagovic um 17.43 Uhr eine Partie ab, die 2:2 endete und Grödig somit auf die Titelstraße führte. Denn bis zum Schluss ließen sich die Flachgauer nicht mehr aufhalten, feierten am Ende mit der Meisterschaft der Salzburger Liga den Aufstieg in die Regionalliga Nord.

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„Die Vergangenheit lassen wir Vergangenheit sein. Das zählt nicht mehr“ sagte Grödigs Cheftrainer Arsim Deliu. Ein enges Duell der beiden Aufsteiger erwartet der 41-Jährige aber auch in der neuen Liga. „Bei beiden Teams gab es einen Umbruch. Es wird ein Spiel auf Augenhöhe. Hallein hat sich bislang unter Wert geschlagen. Sie sind immer brandgefährlich“, meinte der Cheftrainer, der neben Nils-Luka Sandmayr auch auf Gavrilo Fonjga verzichten muss.

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Bei beiden Teams gab es einen Umbruch. Es wird ein Spiel auf Augenhöhe. Hallein hat sich bislang unter Wert geschlagen.

Arsim DELIU, Cheftrainer SV Grödig

Für seinen Gegenüber, Christoph Lessacher, ist das Duell am Untersberg durchaus besonders. „Das sind so Spiele gegen Arsim immer. Wir kennen uns schon so lange, da habe ich noch gespielt“, erinnerte sich der 36-Jährige, der sein Team nicht wie Deliu auf Augenhöhe sieht, sondern eher in der Rolle des Underdogs. „Das nehmen wir so an“, stellt Halleins Aufstiegscoach, der sich in puncto Ausfälle nicht in die Karten schauen lassen wollte, klar.

St. Johann im Regionalliga-Derby zuversichtlich
Neben dem Derby in Grödig kämpft parallel auch Saalfelden um wichtige Punkte. Am Steinernen Meer sollen endlich die ersten Früchte unter Neo-Cheftrainer Thomas Eder her. Kuchl erwartet daheim Gurten, St. Johann bittet formstarke Seekirchner zum Derby-Tanz.

Vor der breiten Brust der Wallerseer nach deren Sieg (3:0) über Leader Wallern schreckt man keineswegs. „Wir brauchen 120 Prozent, dann ist da durchaus was drin“, ist Kapitän Lukas Beran zuversichtlich.

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