Den Auftakt in die neue Saison der Champions Hockey League setzten die Eisbullen am Donnerstagabend in den Sand. Die Salzburger unterlagen daheim den Kölner Haien mit 2:5 und verloren zudem einen Verteidiger.
Den Zahn konnten die Eisbullen den Kölner Haien nicht ziehen. Zum Auftakt in die Ligaphase der Champions Hockey League unterlagen die Salzburger im eigenen Haus mit 2:5.
Köln verwandelt Salzburg in Orchester
Von Heim-Auftakt in die Champions Hockey League-Saison konnte bei den Eisbullen keine Rede sein. Die „Heimfans“ waren klar in der Unterzahl. Die Kölner Schlachtenbummler hüllten die Eisarena in ein rot-schwarzes Meer. Selbst der Hallensprecher war bei der Aufstellung nicht mehr zu hören, sobald die Haie die Eisfläche betraten.
Dem Spiel tat’s gut. Von Beginn an war es ein hitziges Duell. Neo-Bulle Kalynuk musste nach nur sechs Minuten aufgrund eines harten Checks gegen die Bande (Cut im Gesicht) vorzeitig in die Kabine. Die Haie bissen danach binnen 29 Sekunden doppelt zu. In Unterzahl wirkten die Salzburger überfordert. Da im Europapokal die Zeitstrafe nach einem Gegentor nicht endet, konnten Russell und Noebels die Löcher in der Bulls-Defensive ausnutzen – 2:0 vor der ersten Drittelpause.
Im Mittelabschnitt waren die Salzburger zwar weiter gefährlich und kamen durch Huber in Überzahl auf 2:3 heran. Zogen die Deutschen das Tempo an, hatten die Bulls aber das Nachsehen. Im selben Powerplay stellte Aubry auf 2:4. Doppelpacker Noebels legte nach dem zweiten Pausentee den fünften rheinländischen Streich nach – 2:5.
Aufholjagd blieb aus
Für die große Aufholjagd der Salzburger reichte es am Ende nicht mehr. Mit einer nicht unverdienten Auftaktniederlage im Gepäck geht es für die Mannschaft von Cheftrainer Alan Letang, der sein Pflichtspiel-Debüt feierte, schon am Samstag weiter. Dann gastiert Liberec an der Salzach.
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