Schule statt Armut: Ein Tiroler Hilfsprojekt schenkt den Armen in Nepal Hoffnung. Die Idee dazu entstand bereits bei der Helptour 2025.
Wo einst Kinder barfuß durch Schlamm liefen und kaum Zugang zu Schulen hatten, gibt es nun einen Ort der Hoffnung: Der Tiroler Wohltäter Frizzey Greif und seine Lebensgefährtin Christine haben im abgelegenen Chepang-Gebiet in Nepal das Frizzey-Light-Learning-Center Nr. 2 eröffnet. Die vom Land Tirol unterstützte Bildungsstätte bietet 80 Kindern Platz. „Hier geht es nicht nur um eine Schule. Wir wollen den Kindern Schutz, Würde, Hoffnung und echte Zukunftsperspektiven geben“, sagt Greif.
Schulbau wurde zu einem logistischen Kraftakt
Der Weg zur neuen Schule war alles andere als einfach. Ein Monsun, zerstörte Bergstraßen und unpassierbare Flussquerungen machten den Transport der Baumaterialien zu einer logistischen Mammutaufgabe. Mehrfach mussten Zufahrtswege repariert werden, ehe Spezialfahrzeuge das Material in die entlegene Bergregion bringen konnten.
Die Idee entstand bereits bei der Helptour 2025.
Die Bilder haben mich tief berührt. Für mich war sofort klar: Wir müssen hier nachhaltig helfen.
Frizzey Greif
Seit 2025 rund 70.000 Menschen unterstützt
Greif erinnert sich an die Begegnungen mit den Kindern: „Die Bilder haben mich tief berührt. Für mich war sofort klar: Wir müssen hier nachhaltig helfen.“ Neben der Schule mit getrennten Sanitäranlagen für Mädchen und Buben erhielten die 80 Kinder zur Eröffnung neue Uniformen, Schuhe, Mützen Regenbekleidung, Schultaschen und Schulmaterial.
Doch das Projekt soll mit Baumpflanzungen, Saatgut, Gemüseanbau und weiteren landwirtschaftlichen Projekten weiter wachsen. Ziel: Familien unterstützen und die Ernährungssituation verbessern. Seit 2015 konnte Frizzey Light mehr als 70.000 Menschen in allen 77 Distrikten Nepals unterstützen. Ein weiteres Projekt ist bereits in Planung
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