Rätselhafte Tragödie

Kinder finden Eltern im Urlaub tot in Whirlpool

Ausland
01.09.2026 09:58
Porträt von krone.at
Von krone.at

Bei einem Traumurlaub in Spanien ist ein britisches Paar tot in einem Whirlpool aufgefunden worden. Besonders tragisch: Die Leichen wurden von ihren eigenen Kindern gefunden. 

Die Familie hatte eine Villa in Cullera in der Nähe von Valencia gemietet. Thomasina (51) und ihr Ehemann Patrick Tobin (48) wollten sich vor rund einer Woche in dem-Whirlpool entspannen. Gegen 17 Uhr suchten die Söhne im Teenageralter nach ihnen und erlebten einen großen Schock. 

Das Ehepaar lag leblos in dem Becken – die Burschen alarmierten daraufhin einen Nachbarn. Doch die Einsatzkräfte konnte nichts mehr für die Briten tun. Die Umstände ihres Todes geben den Ermittlern jedoch Rätsel auf. 

Hier ist ein Bild des Whirlpools zu sehen:

An den Leichen wurden Kratzer entdeckt, das Wasser im Whirlpool wies Blut auf und war trüb. Zudem konnte ein starker chemischer Geruch festgestellt werden. Die Ermittler vermuten, dass in dem Whirlpool ein Sog entstanden sein könnte, der den beiden zum Verhängnis wurde. 

Herzstillstand als mögliche Todesursache
Wie die Zeitung „Levante-EMV“ berichtete, konnten dementsprechende Spuren an den Leichen festgestellt werden, die beim männlichen Opfer stärker ausgeprägt waren, als bei der Mutter. Daher nehmen die Ermittler an, dass Patrick Tobin zuerst unter Wasser gesogen wurde und seine Frau bei dem Versuch, ihn zu retten, ums Leben kam. „Vorläufige Analysen deuten darauf hin, dass die Opfer einen Herzstillstand erlitten haben, der durch akuten Stress infolge körperlicher Erschöpfung und der Verzweiflung des Augenblicks ausgelöst wurde“, berichtete die Zeitung „Las Provincias“ aus Valencia.

Hier ist ein Bild der verstorbenen Mutter zu sehen:

Die Körper wurden teilweise außerhalb des Beckens gefunden, was die Theorie stützt, dass die Frau ihren Gatten noch aus dem Sog befreien konnte, bevor beide starben. Es wurde außerdem geprüft, ob die Opfer einen Stromschlag erlitten haben. Diese Vermutung wurde allerdings bereits ausgeschlossen. Eine Obduktion soll mehr Klarheit bringen, wie das Paar genau ums Leben kam. Eine Fremdverschuldung wurde bereits ausgeschlossen.

Verwandte reisten nach dem Unglück nach Spanien, um die traumatisierten Söhne der Opfer zu trösten und zu betreuen. Die Kinder sollen 14 und 16 Jahre alt sein. Die verstorbene Frau war gebürtige Irin, ihr Ehemann stammt ursprünglich aus Neuseeland, beide lebten jedoch schon seit Längerem in London. 

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