Gegen YouTube- und TV-Star Jean Pierre „JP“ Kraemer stehen schwere Vorwürfe wegen häuslicher Gewalt im Raum. Nach einem Polizeieinsatz Ende Juli wurde Anzeige erstattet. In einem Statement-Video gab er alles zu und kündigte eine Auszeit an.
JP Kraemer soll seine Ehefrau Julia Meck misshandelt haben. Er streitet die Schläge nicht ab. In einem Statement erklärte er, er haben die Kontrolle verloren.
Überwachungskamera zeigt Eskalation
Zudem wurde das Video einer Überwachungskamera veröffentlicht. Darin sieht man das Paar auf einem Werkstatthof: Kraemer, der seine Frau am Hals packt und sie von sich weg schleudert. Danach würgt er sie und hält sie an den Haaren fest (Die „Krone“ verzichtet bewusst darauf, das brutale Video zu zeigen).
JP gibt Gewalt zu
Am Freitag – knapp zwei Jahre nach den Aufzeichnungen der Überwachungskamera – räumt der ehemalige Sport1‑Moderator („Die PS‑Profis“) die Gewalt an seiner Ehefrau Julia ein. „In der Wut habe ich ihr dann die Kette vom Hals gerissen, und auch der Schlag mit der flachen Hand war falsch“, erklärte er. Seinen Wutausbruch erklärte er unter anderem damit, dass seine Frau „keine Dankbarkeit“ für die Kette gezeigt habe, die er ihr geschenkt hatte.
Paar zeigte sich gegenseitig an
Dann machte wiederum Kraemer seiner Frau Gewaltvorwürfe: „Die Schläge, die ich bekommen habe, das soll keine Rechtfertigung sein, aber die waren ein Vielfaches stärker und auch mehr.“ Auch er hat seine Frau inzwischen angezeigt. Zudem verkündete er das Ehe-Aus der beiden. Die Polizei sprach ein Annäherungsverbot gegen den 45-Jährigen aus. Er darf sich seiner Noch-Ehefrau sechs Monate lang nicht nähern.
In einem Instagram-Post vom Samstagmorgen kündigt JP Kraemer an, er wolle sich „eine Auszeit bei seinem Vater“ nehmen:
Mann hat erfolgreichsten deutschen Tuning-Kanal
Jean Pierre Kraemer wurde als Moderator der TV-Show „Die PS-Profis“ bekannt, die bis 2017 auf Sport1 lief. Auf seinem Tuning-Kanal „JP Performance“ hat der 45-Jährige über 2,7 Millionen Abonnenten.
Die Wiener Polizei ist Ansprechpartner für Personen, die Gewalt wahrnehmen oder selbst Opfer von Gewalt sind. Der Polizei-Notruf ist unter der Nummer 133 jederzeit erreichbar. Die Kriminalprävention des Landeskriminalamts Wien bietet darüber hinaus persönliche Beratungen unter der Hotline 0800 216346 an
Weitere Ansprechpartner:
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