Der Nationalpark Hohe Tauern (NPHT) besenderte auch in diesem Jahr wieder jungen Steinadler. Die Reisedaten sind mehr als beachtlich. Mehrere Forschungsteams beteiligen sich an diesem Projekt.
Bereits zwei Steinadler wurden in den vergangenen Jahren im Nationalpark Hohe Tauern besendert. Auch heuer gelang es Forschern, ein Jungtier im Kalser Dorfertal mit einem Sender auszustatten.
Ziel hinter dieser Maßnahme ist das Abwanderungsverhalten von Steinadlern in den Alpen zu erforschen. Der Jungvogel aus Kals ist bereits ausgeflogen, hält sich aber wie zu erwarten in der Nähe des Horstes auf. Das wird aber nicht lange so bleiben, wie Daten zeigen. Das im Vorjahr besenderte Jungtier durchstreifte in den vergangenen Monaten den Alpenbogen zwischen Mariazell und Frankreich. Derzeit hält sich das Tier nach einem längeren Stopp in der Schweiz im Europaschutzgebiet Verwall in Vorarlberg auf.
Die Besenderung erfolgt im Rahmen eines Projektes des Max-Planck-Instituts für Verhaltensbiologie und der schweizerischen Vogelwarte Sempach. 120 Jungadler wurden bislang besendert. Ein Interreg-Projekt soll zudem Wissen und Ressourcen der Nationalparks zum Schutz des Steinadlers zusammenführen.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.