Bilanz gezogen

258.000 Operationen in Niederösterreichs Spitälern

Niederösterreich
27.08.2026 18:10

6200 Hilfesuchende wurden niederösterreichweit im vergangenen Jahr im Schnitt pro Tag in den Ambulanzen der Landeskliniken betreut. 

Wenn es um die Gesundheit geht, wird in Niederösterreich rund um die Uhr gearbeitet. Finanziert wird der Betrieb von Kliniken durch den NÖGUS. FPÖ-Landesrat Martin Antauer zog nun Bilanz: „2025 wurden 2,25 Millionen ambulante Hauptdiagnosen, mehr als 300.000 stationäre Diagnosen, knapp 258.000 Operationen sowie 266.360 MRT und CT-Untersuchungen durchgeführt.“

6200 Patienten pro in den Ambulanzen
Dabei behandelten die Mediziner unter anderem 176.805 Frakturen und Mehrfach-Knochenbrüche. Im Schnitt betreute das blau-gelbe Klinikpersonal 6200 Ambulantpatienten pro Tag, bei stationären Patienten beträgt die durchschnittliche Verweildauer 5,8 Tage. Zusätzlich setzt man auch auf Prävention und niederschwellige, medizinische Versorgung vor Ort.

 Das Ziel: Kurze Spitalsaufenthalte
Gemeinsam mit NÖGUS-Geschäftsführer Volker Knestel verwies Antauer auf zwei weitere Kernprojekte für eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung: Herz-Mobil NÖ und den ebenfalls mobilen Demenz-Service. Herzinsuffizienz ist eine der häufigsten Ursachen für Spitalsaufenthalte. Das Ziel von Herz-Mobil NÖ ist eine moderne, telemedizinische Betreuung zur Verbesserung der Lebensqualität und Reduktion von Spitalsaufenthalten“, so Antauer über Herz-Mobil, dessen Startschuss 2024 in Wiener Neustadt gefallen war. Das Ziel im fünften Jahr, also 2028: 1.650 betreute Patienten pro Jahr. Positiv sei auch der Anstieg an Standorten von Primärversorgungszentren: Derzeit sind 16 in Betrieb.

„Wir sichern langfristig ab“
„Der Geschäftsbericht dokumentiert den Startschuss zur langfristigen Absicherung der Gesundheitsversorgung in NÖ durch den Gesundheitsplan 2040+ und den regionalen Strukturplan – der Ausbau der Primärversorgungszentren, die qualitätsgesicherte Erweiterung und Stabilisierung der flächendeckenden ambulanten Versorgung unter Berücksichtigung der stationären Notwendigkeiten, die Entwicklung von digitalen und telemedizinischen Unterstützungswerkzeugen sowie die anhaltende Qualifikation und Ausbildung der medizinischen Fachkräfte bilden den Grundstock unserer täglichen Arbeit“, so Knestel.

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