Nächste Runde im Transferstreit um Yann Massombo zwischen dem SCR Altach und Sturm Graz. Sportdirektor Philipp Netzer nimmt seinen Spieler in Schutz, attackiert aber die Steirer.
„Es gab viele Gespräche, nächste Woche werden wir uns als Klub zu der Causa äußern“, so Netzer im Gespräch mit Sky.
Altach hat sich nach dem Werben von Sturm-Trainer Fabio Ingolitsch um Massombo mit Anwälten beraten und die Causa ganz genau prüfen lassen. „Aber mein Standpunkt ist klar“, so Netzer. „Wir sind absolut unzufrieden. Denn wir sind die Geschädigten, wir hängen im luftleeren Raum und wissen, wie es dazu gekommen ist. Wer dafür verantwortlich ist!“
Was er damit meint?
Sturm-Trainer Ingolitsch hatte zum Altach-Spieler vor dem direkten Duell Kontakt aufgenommen – allerdings ohne offizielle Anfrage oder ein Angebot an die Vorarlberger. Schlussendlich weigerte sich der 26-Jährige Altacher sogar mit seinem Klub nach Graz mitzufahren.
Netzer zeigte am Samstag trotzdem Verständnis für das Verhalten von Massombo: „Der Spieler war der verhaltensunauffälligste der letzten Jahre in Altach. Er ist bodenständig, anständig, ein charismatischer Spieler. Da kann man sich vorstellen unter welchem Druck, er gestanden ist. Ich kann mir gut vorstellen, was in ihm vorgegangen ist.“
Nichtsdestotrotz trainiert Altachs Offensivmann weiter alleine, abgeschottet von der Mannschaft.
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