Die Wiener Austria hat den Einzug in den Hauptbewerb der Conference League mit einem 0:0 (Gesamtscore: 0:2) gegen Sporting Braga verpasst. Was die Protagonisten nach der Partie zu sagen hatten, sehen Sie hier (Video oben, weitere Reaktionen unten) ...
Stephan Helm (Austria-Trainer):
„Wir haben einige Situationen kreiert, da musst du einfach ein Tor erzielen. Und dann denke ich, wäre das noch mal richtig spannend geworden, weil man hat doch gemerkt, dass der Gegner in einigen Phasen Probleme mit uns hatte. Trotzdem muss man sagen, ab der 60. Minute konnten wir nicht mehr ganz die Pace halten. Das ist aber auch dem geschuldet, weil man brutal viel investieren muss, um diese Mannschaft zu beschäftigen. Wir haben dann frische Kräfte gebracht, um ein zusätzliches Offensivspiel auf den Platz zu bringen. Aber da sind sie dann einfach zu stabil gewesen. Im Moment sind wir natürlich enttäuscht. Aber trotzdem glaube ich, dass wir aus diesen letzten sechs Wochen sehr viel mitnehmen können.“
Carlos Vicens (Braga-Coach):
„Wir wussten, dass es schwer sein würde. Wir haben zwar einen 2:0-Vorsprung gehabt, das Spiel war aber trotzdem noch weit offen. Wir wussten auch, dass die Austria alles geben würde. Es stimmt, dass wir vor allem in der ersten Hälfte nicht so viel Druck aufbauen konnten. Wir haben viele Ballverluste erlitten. Aber dann hatten wir – auch mit den zwei Wechseln – wieder mehr die Kontrolle über das Spiel bekommen. Da hat die Mannschaft Charakter gezeigt. Wir haben im Endeffekt unser Ziel erreicht, das Erreichen der Ligaphase der Conference League.“
Reinhold Ranftl (Austria-Verteidiger):
„Heute waren wir die bessere Mannschaft und hatten die besseren Chancen. Es ist ein Spur weit Qualität, die sie ausgenutzt haben. Die Chance zu nutzen, eiskalt zu sein, das müssen wir lernen. Heute wäre viel mehr möglich gewesen, deswegen ist es ein extrem bitterer Abend. Sie waren letztes Jahr im Europa-League-Halbfinale, wir haben eine gute Leistung gebracht. Ich hoffe, das ist nicht das letzte Mal, dass wir im Play-off stehen. Wir haben uns gut verkauft und Österreich gut präsentiert. Der LASK hat‘s vorgemacht, wir wollten es nachmachen. Das ist uns leider nicht geglückt. Aber wir haben alles gegeben und können uns wenig vorwerfen.“
Manfred Fischer (Austria-Kapitän):
„Heute waren wir überhaupt nicht unterlegen. Wir haben eine unsere besten ersten Halbzeiten mit dem Ball gespielt, seitdem ich da bin. Wenn du weiterkommen willst, musst du einfach irgendwann ein Tor machen. Das haben wir nicht hinbekommen und das müssen wir uns vorwerfen. Die Mannschaft hat einen Schritt gemacht. Wir können sehr froh sein, dass die Entwicklung passt.“
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