Regionalliga Nord

Neo-Trainer will bei Debüt nicht viel ändern

Salzburg
20.08.2026 20:00

Tomislav Jonjic gibt am Freitag seine Premiere als Trainer von Seekirchen. Der Kroate freut sich auf die Aufgabe und visiert in Saalfelden gleich drei Punkte an. Indes will Grünau in Kuchl seine Serie fortsetzen.

Neumarkt, Thalgau und Straßwalchen lauten die bisherigen Trainer-Stationen im Erwachsenenbereich von Tomislav Jojic. Seit dem vergangenen Jahr ist der 43-Jährige im Nachwuchs von Seekirchen tätig, am Freitag (19) steht er für den Klub vom Wallersee zum ersten Mal als Chefcoach in der Regionalliga Nord an der Seitenlinie. „Ich freue mich“, sagt der Kroate, der zu Beginn der Woche noch nichts von seinem Glück wusste: „Für mich kam das sehr überraschend. Mario Lapkalo hat über viele Jahre in Seekirchen eine herausragende Arbeit geleistet.“

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Für mich kam das sehr überraschend. Mario Lapkalo hat über viele Jahre in Seekirchen eine herausragende Arbeit geleistet.

Tomislav Jonjic

Durch den Rücktritt des langjährigen Erfolgstrainers kommt Jonjic nun zumindest bis Winter zum Zug. Oder sogar darüber hinaus? „Darüber habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht“, erklärt der Neo-Coach, der bei seinem Debüt gegen den FC Pinzgau gleich voll anschreiben will: „Die Saalfeldener benötigen genau wie wir dringend Punkte. Aber wenn meine Mannschaft so spielt, wie letzte Woche in der zweiten Hälfte gegen Kuchl, bin ich sehr zuversichtlich.“

Pär (li.) und Seekirchen wollen drei Punkte in Saalfelden.
Pär (li.) und Seekirchen wollen drei Punkte in Saalfelden.(Bild: Andreas Tröster)

Obwohl Jonjic betont, dass er vorerst nicht viel verändern wird, fällt Pinzgau-Trainer Thomas Eder die Vorbereitung schwierig. „Wir wissen nicht genau, worauf wir uns einstellen müssen“, meint er, fügt aber an: „Der Fokus liegt ohnehin auf unserem Auftritt.“

„Jeder kämpft für jeden“
In Kuchl steigt am Freitag noch ein Salzburger Derby, die Tennengauer empfangen die immer noch ungeschlagenen Grünauer. „Auch wenn es dort nie leicht ist, wollen wir unsere Serie unbedingt fortsetzen. Bei uns kämpft derzeit jeder für jeden, das zeigt sich auch in den Ergebnissen“, gibt sich der Walser Verteidiger Philip Kanzler zuversichtlich. St. Johann steht indes vor einer Mammutaufgabe bei Leader Wallern, Hallein möchte in Bad Leonfelden voll anschreiben. 

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