Insgesamt fanden bereits 21 Eishockey-Cracks den Weg von Salzburg nach München. Die Bayern liegen in der RB-Hierarchie klar vor den Mozartstädtern. Eine „Krone“-Kolumne von Sportredakteur Mathias Funk.
Eine Philosophie wie bei den Fußballern, dass die Kicker in Salzburg ausgebildet und dann in Richtung Leipzig geschoben werden, ist seit einigen Jahren die größte Sorge zahlreicher Salzburger Eishockey-Fans. Unbegründet scheint sie nicht.
21 Spieler von Salzburg nach München
Die nackten Transferzahlen sprechen nämlich eine eindeutige Sprache. Seitdem Red Bull auch im Münchner Eishockey die Fäden zieht, fanden gleich 21 Spieler den Weg über die Mozartstadt in die bayerische Metropole. Inklusive zahlreicher Jugendspieler. Hinzu gesellen sich mit Don Jackson und Erfolgscoach Oliver David noch zwei Trainer, die an der Isar landeten.
Auch wenn es die Klub-Führung um Boss Christian Winkler niemals eindeutig aussprechen würde, ist zwischen den Zeilen durchaus erkennbar, dass der Standort in München das Lieblingsziel eines jeden Akademiespielers in Salzburg werden soll.
Deutscher Markt bietet mehr Spektakel
Das ist auch durchaus nachvollziehbar. Die Deutsche Eishockey Liga ist nicht nur sportlich stärker einzuordnen, sondern bietet auch um einiges mehr Spektakel. Denn anders als in der internationalen ICE Hockey League, wo Österreichs Mannschaften mitspielen, gibt es bei unserem „Lieblingsnachbar“ kaum Arenen, die weniger als 6.000 Zuschauer fassen. Das ist einem Konzern wie Red Bull bekanntlich außerordentlich wichtig. Dass das einem Fan missfällt, muss man allerdings ebenfalls nachvollziehen.
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