Wenn sich die beste Skifahrerin und der beste Skifahrer plötzlich eine einjährige Auszeit nehmen, sorgt das für Aufsehen und auch einige Fragezeichen. Fix ist: Die sehbehinderten Geschwister Veronika und Johannes Aigner, die in den vergangenen Paraski-Saisonen mit ihren Guides wirklich alles gewonnen haben, trafen ihre Entscheidung ganz bewusst. Neben persönlichen Gründen spielten auch große interne Probleme in der Paraski-Sparte eine Rolle.
Nach 66 Weltcup-Siegen, sechs Paralympics-Goldmedaillen und vier WM-Titeln hat Veronika Aigner am Freitag eine einjährige Auszeit verkündet. Die offizielle Begründung der 23-jährigen Niederösterreicherin lautet, dass Schwester und Guide Elisabeth nach einem Kreuzbandriss noch nicht wieder einsatzfähig ist: „Jetzt ein Jahr mit einem anderen Guide zu fahren und dann wieder zu Lisi zu wechseln, ergibt für mich keinen Sinn. Da bin ich gedanklich lieber weiterhin bei meiner Schwester und konzentriere mich darauf, dass wir beide wieder zurückkommen – als noch stärkeres Team.“
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