Tiroler Firma dabei

Über 80 Bewerbungen: Startup-Szene zu Gast in Kitz

Tirol
08.08.2026 12:00

Im Rasmushof in Kitzbühel trafen internationale Investoren auf innovative Jungunternehmer. Aus den über 80 Bewerbungen schaffte es auch eine Tiroler Firma auf die begehrte Gästeliste.

Für die Startup-Szene ist er mittlerweile ein Fixpunkt im Kalender. Im Rasmushof Hotel Kitzbühel ging der sogenannte Business Angel Summit über die Bühne, der seit zwölf Jahren Kapital, Know-how und Gründungsgeist zusammenbringt. Mehr als 80 Startups versuchten heuer ihr Glück und reichten eine Bewerbung ein, um am Treffen teilnehmen zu können.

Eingeladen wurden schlussendlich die zwölf vielversprechendsten Unternehmen. Sie durften ihre Ideen bzw. Produkte den Investoren, Mentoren und potenziellen Kapitalgebern vorstellen.

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Aus den Begegnungen der vergangenen Jahre sind viele erfolgreiche Unternehmen entstanden.

Marcus Hofer

Starke Rechenleistung und Heizung in einem
Auf die „Gästeliste“ schaffte es auch das in Innsbruck beheimatete Jungunternehmen Serwas Technologies FlexCo. Die Firma integriert in Schwimmbädern und Hotels wassergekühlte Server. Einerseits werden dadurch enorm starke Rechenleistungen für KI-Unternehmen, Entwickler und Forschungseinrichtungen bereitgestellt, andererseits wird die Wärme, die die Server erzeugen, für das Warmwasser und die Heizung genutzt.

Eine Pilotanlage ist seit dem Frühjahr im Amraser Schwimmbad in Innsbruck in Betrieb. Durch die Wärmerückgewinnung sollen jährlich sieben Tonnen an CO2 eingespart werden.

„Ist eine Plattform mit messbarer Wirkung“
Eine positive Bilanz nach dem Treffen zieht nicht nur Tirols VP-Wirtschaftslandesrat Mario Gerber („Das stärkt unseren Wirtschaftsstandort nachhaltig.“), sondern auch Marcus Hofer, Geschäftsführer der Standortagentur Tirol: „Der Business Angel Summit ist keine gewöhnliche Pitch-Veranstaltung, sondern eine Plattform mit messbarer Wirkung. Aus den Begegnungen der vergangenen Jahre sind bereits erfolgreiche Unternehmen, belastbare Partnerschaften und konkrete Investments entstanden. Und genau das wollen wir weiterhin ermöglichen: nachhaltige Impulse für das Innovationsökosystem.“

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