Mit einem 15 Punkte umfassenden Plan möchte die Tiroler Landesregierung das Bauen vereinfachen. Lob dafür gibt es von der Wirtschaftskammer sowie von den gemeinnützigen Bauträgern im Land.
Um das Bauen in Tirol einfacher zu gestalten, plant die Landesregierung aus ÖVP und SPÖ eine Entrümpelung bei den zahlreichen Vorschriften. Die „Krone“ berichtete von diesem 15 Punkte umfassenden Plan, der die unnötige Bürokratie bei den rund 50.000 Normen beseitigen soll.
Wir unterstützen diese Initiative, die 15 Maßnahmen zur Entbürokratisierung vorsieht, ausdrücklich. Weniger Vorschriften bedeuten weniger Kosten.

Edgar Gmeiner
Bild: Christof Birbaumer
Geht es nach Tirols WK-Präsidentin Barbara Thaler, so stellt dieses Vorhaben „einen wichtigen Auftakt“ dar. Sie pocht aber darauf, dass man den eingeschlagenen Weg nutzen solle, um weitere Hürden aus der Praxis aus dem Weg zu räumen. „Die Praxis zeigt am schnellsten, wo Vorschriften unnötig Zeit und Geld kosten. Genau dieses Wissen unserer Betriebe wollen wir einbringen.“ Man werde der Landesregierung zusätzliche Vorschläge zeitnah übermitteln, kündigt Thaler an.
Unterstützung auch von gemeinnützigen Bauträgern
Ein Lob zum vorliegenden 15-Punkte-Plan gibt es auch von Edgar Gmeiner, Obmann der gemeinnützigen Bauträger in Tirol: „Wir unterstützen diese Initiative ausdrücklich, da weniger Vorschriften unterm Strich auch weniger Kosten für die Bewohnerinnen und Bewohner bedeuten.“
In Zeiten, in denen sich am heimischen Bau keine Entspannung abzeichne, sei die Initiative umso wichtiger. „Zuletzt wurden in Österreich 3,6 neue Wohnungen pro 1000 Einwohner und Jahr errichtet. Der Wohnbau befindet sich auf einem historischen Tiefpunkt. In einigen Regionen wird de facto gar nichts mehr gebaut. Tirol ist hier im Vergleich mit anderen Bundesländern noch ein positiver Ausreißer.“
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