Wanderbare Steiermark

Bergwanderung rund um Hochgrößen und die Seekoppe

Steiermark
14.08.2026 11:00
Porträt von Elisabeth Zienitzer
Porträt von Silvia Sarcletti
Von Elisabeth Zienitzer und Silvia Sarcletti

Wandertipp der Woche: Die ursprüngliche Hochgebirgslandschaft im Nordosten der Wölzer Tauern verleiht dieser Bergwanderung ihren besonderen Charakter.

Bereits die Anfahrt von Rottenmann nach Oppenberg auf rund 1000 Meter Seehöhe vermittelt Ruhe und führt in eine wohltuende Berglandschaft. Das Oppenberger Moos, eines der bedeutendsten Hochmoore der Steiermark, und die geschichtsträchtige Pfarrkirche Mariä Geburt prägen den kleinen Ort.

Die abwechslungsreiche Rundwanderung verbindet Wald, Almen und alpines Gelände und eröffnet weite Ausblicke auf Grimming, Dachstein, das Tote Gebirge und die Wölzer Tauern. Für diese anspruchsvolle Bergwanderung sind Trittsicherheit, Kondition, alpine Erfahrung und ein guter Orientierungssinn erforderlich.

Daten & Fakten

  • Wanderdaten: 21 km/ 1400 Hm / Gehzeit ca. 8 h. Anforderungen: anspruchsvolle Bergwanderung mit steilen und steinigen Wegabschnitten; Trittsicherheit, alpine Erfahrung und gute Kondition erforderlich.
  • Orientierung: aufgrund stellenweise spärlicher Beschilderung und Markierung anspruchsvoll; digitale Navigation (GPX-Track) empfohlen.
  • Ausgangspunkt: Sportplatz Oppenberg Einkehrmöglichkeiten: keine während der Wanderung; Alpengasthof Grobbauer, Rottenmann, Oppenberg 229, alpengasthof-grobbauer.at
  • Fragen und Anregungen: WEGES – Silvia und Elisabeth, office@weg-es.at, weg-es.at; Facebook, Instagram und YouTube: wegesaktiv

Fazit: früh aufbrechen, ausreichend Wasser mitnehmen und einen Sommertag in den Wölzer Tauern genießen. Wir starten beim Fußballplatz und orientieren uns an den gelben Wegweisern in Richtung Hochgrößen. Nach rund 900 Metern auf der Asphaltstraße queren wir eine Brücke und wechseln auf eine breite Forststraße, der wir etwa fünf Kilometer stetig bergauf folgen.

Anschließend führt ein schmaler, steiler Steig durch den Wald, ehe das Gelände im Bereich einer Jagdhütte etwas flacher wird. Nach einer weiteren Geländestufe erreichen wir die Abzweigung zum Steinkarsee. Über Latschenfelder und einen steinigen Bergrücken gelangen wir auf den grasbewachsenen Gipfelbereich des Hochgrößen (2115 m).

Weiter geht es über alpines Gelände zum Riednertörl (1935 m), bevor wir mit der Seekoppe (2150 m) den höchsten Punkt der Rundwanderung erreichen. Der Abstieg führt vorbei am Riednersee und entlang des Riednerbaches durch offene Weideflächen talwärts. Am Talboden angekommen, erreichen wir den Parkplatz Riedner und folgen schließlich der Talstraße die letzten zwei Kilometer zurück zu unserem Ausgangspunkt.

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