Wende im Transfer-Poker um Said El Mala! Nachdem der 1. FC Köln auch das fünfte Angebot von Borussia Dortmund über insgesamt mehr als 55 Millionen Euro abgelehnt hat, ziehen die Schwarz-Gelben vorerst die Reißleine. Der BVB wird aktuell kein weiteres Angebot für das 19-jährige Top-Talent abgeben.
Erst am Mittwoch hatte der Poker wieder Fahrt aufgenommen. Nachdem zu Wochenbeginn durchgesickert war, dass Dortmund eine Offerte über 55 Millionen Euro vorbereitet, schickte der Vizemeister laut „Sky“ am Mittwochabend tatsächlich ein verbessertes, mittlerweile fünftes Angebot nach Köln.
Inklusive Boni lag dieses bei mehr als 55 Millionen Euro. Doch eine „zentrale Forderung“ des 1. FC Köln wurde erneut nicht erfüllt: Der BVB bot weiterhin keine garantierte Fixablöse von 50 Millionen Euro. Diese Marke wäre lediglich durch „realistisch zu erreichende Boni“ überschritten worden. Zu wenig für die Kölner ...
Köln will unbedingt 50 Mio. fix
Wie der „Express“ und der „Geissblog“ am späten Donnerstagabend berichteten, sei man beim FC deshalb gar „nicht ins Grübeln gekommen“, die fünfte Dortmunder Offerte anzunehmen. In Köln sollen Angebote demnach erst diskutiert werden, wenn sie eine garantierte Sockelablöse von mindestens 50 Millionen Euro enthalten.
BVB zieht die Reißleine und steigt aus dem Poker aus
Klar ist nun: Vorerst wird es keinen sechsten Versuch der Schwarz-Gelben geben. Der BVB will aktuell nicht noch einmal nachlegen. Das berichten „Bild“ und „Sky“ am Freitagvormittag.
BVB-Geschäftsführer Sport Lars Ricken bestätigte: „Said El Mala ist kein Spieler von Borussia Dortmund und wird es in diesem Sommer auch nicht werden“, sagte der Ex-Profi der Funke Mediengruppe. Man habe in den vergangenen Tagen „offene Gespräche“ mit den Verantwortlichen des 1. FC Köln geführt, „die unser letztes Angebot jedoch abgelehnt haben. Borussia Dortmund wird kein weiteres Angebot mehr unterbreiten und einen Transfer des Spielers nicht weiter verfolgen.“
Am Spieler selbst dürfte ein Transfer nicht scheitern. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge ist sich El Mala bereits mit Borussia Dortmund einig und soll deshalb auch Avancen anderer Klubs abgelehnt haben. Auch BVB-Keeper Gregor Kobel machte zuletzt keinen Hehl davon, was er vom 19-Jährigen hält. „Er hat Speed, hat einen guten Abschluss, ist gut im 1-gegen-1: Das sind alles Qualitäten, die ich sehr gerne im Team habe“, sagte der Schweizer im Gespräch mit „Sky“.
Vorerst muss Kobel allerdings weiter auf El Mala warten. Köln bleibt bei seiner Forderung und Dortmund macht beim Millionen-Poker erst einmal nicht mehr mit. Hat sich Köln da verpokert? ...
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