„Deal done!“, hieß es am Montag, nachdem der 20-jährige Bregenzerwälder Christopher Olivier bei Bröndby IF einen Vierjahresvertrag unterschrieben hatte. Ein großer Moment, bei dem auch seine Familie mitfieberte. Was den U21-Teamspieler in Kopenhagen erwartet, weiß Austria Lustenaus Individual-Coach Georg Margreitter aus eigener Erfahrung.
„Chris passt perfekt in das Profil, das wir suchen – und das unseren Kader prägen soll: Hungrige und ehrgeizige Spieler, die sofort Leistung bringen können, aber auch über großes Entwicklungspotenzial verfügen“, skizziert Bröndby IF-Sportdirektor Julius Ohnesorge die Erwartungen an den Bregenzerwälder, den der elffache dänische Meister aus Stuttgart geholt hatte. Kolportiert für eine Million Euro, wobei sich der VfB eine Rückkaufoption – je nach Zeitpunkt zwischen fünf und sieben Millionen Euro gesichtert haben soll.
Für den 20-Jährigen aus Au war der 10. August jedenfalls ein großer Tag – an dem er auch seine Familie an seiner Seite hatte. Zur Vertragsunterschrift waren neben Manager Barış Altuz auch seine Eltern Simone und Heinrich, sowie seine Schwestern Vici und Grace in die dänische Hauptstadt geflogen.
„Wahnsinnsstimmung beim Stadtderby“
Olivier ist nicht der erste Ländle-Kicker in der dänischen Superliga. Von September 2013 bis Juni 2014 war Georg Margreitter von Wolverhampton an Bröndy-Rivalen FC Kopenhagen ausgeliehen.
„Beim Stadtderby war eine Wahnsinnsstimmung“, erinnert sich der Tschaggunser, der seit Sommer als Individualtrainer bei Austria Lustenau arbeitet. „Die Liga ist sehr spielstark. Auch die Klubs im unteren Tabellendrittel versuchen guten Fußball zu spielen.“
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