Aus Rage über den Diebstahl seines E-Scooters schrie ein Salzburger am Bahnhofsvorplatz in Präsenz von Polizisten Worte, die ihn selbst vor das Landesgericht brachten: nämlich nach dem Verbotsgesetz. Seine Verherrlichung des „Dritten Reichs“ führte zu einer Bewährungsstrafe.
Diebstahl steht klarerweise hierzulande unter Strafe. Noch strenger wird aber jegliche Form der Verherrlichung des Nazi-Regimes bestraft. Das lernte ein Salzburger (43) am Montag, als er im Landesgericht vor den Geschworenen ein Geständnis zum Vorwurf der Wiederbetätigung nach dem Verbotsgesetz ablegte.
Wegen Diebstahl in Rage
Am 21. September 2025 wurde der E-Scooter des 43-Jährigen am Vorplatz des Hauptbahnhofes gestohlen. Aus Wut darüber und in Präsenz von Polizei schrie er: „Sieg Heil!“ Und schimpfte dabei, wie „früher im Dritten Reich unter Himmler“ alles besser gewesen sei. „So bin ich nicht“, betonte er nun am Montag vor Gericht.
Er habe sich hineingesteigert und dumm benommen, erklärte er und entschuldigte sich. Das bereits rechtskräftige Urteil: zwölf Monate Haft auf Bewährung.
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