Eine vermeintliche Wunderheilerin aus Wien soll einer Münchnerin in den vergangenen fünf Jahren eine fünfstellige Summe abgeknöpft haben. Vergangene Woche wurde sie in Deutschland festgenommen. Sie hatte der 29-Jährigen versprochen, Kontakt ins Jenseits herstellen zu können. Die Frau soll Teil des Wiener „Schamanen-Clans“ sein.
Die „Wunderheilerin“ hat die Frau wohl im Frühjahr 2021 in München angesprochen und vorgegeben, mit einem ihrer verstorbenen Angehörigen in Verbindung treten zu können.
Kassierte hohe Summen für „spirituelle Hilfe“
Von diesem Zeitpunkt an trafen sich die beiden Frauen regelmäßig, und die Münchnerin zahlte der Betrügerin jeweils Geld für „spirituelle Hilfe“. In diesem Mai bemerkte die 29-Jährige den Betrug und erstattete Anzeige gegen die zunächst unbekannte Täterin, hieß es am Montag.
Frau hat österreichische Staatsbürgerschaft
Die Polizei ermittelte die Identität der Frau – die 32-Jährige sei im Besitz der österreichischen Staatsbürgerschaft und soll laut einem Online-Bericht der Münchner Tageszeitung „tz“ ihren Wohnsitz in Wien haben. Am 6. August wurde die Verdächtige in der Münchner Innenstadt festgenommen. Nach Entscheidung des Haftrichters wurde sie in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Frau wohl Teil von Wiener „Schamanen-Clan“
Bei der Festgenommenen handelt es sich nicht um eine der Schamaninnen „Amela“ oder „Anna“, über die die „Krone“ in der Vergangenheit wiederholt berichtete. Gemeinsam mit ihrem Familienclan hatten diese Frauen ihren Opfern mehrere Millionen Euro abgenommen. Die nun in München festgenommene Frau soll wohl Teil des Clans sein.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.