Nach schwerem Unwetter

Aufräumarbeiten im Schlamm: „Alle helfen zusammen“

Salzburg
09.08.2026 09:15

Nach dem schweren Unwetter am Donnerstagabend im Oberpinzgau wird jetzt eifrig aufgeräumt: Zuerst werden die Sperren der Wildbäche ausgebaggert, zwei Häuser bleiben in Stuhlfelden aufgrund der immensen Schäden noch unbewohnbar. Der Bürgermeister betont aber: „Wir alle helfen jetzt zusammen.“

Schritt für Schritt und vor allem mit gemeinsamen Kräften buddeln sich die Pinzgauer aus dem Schlamm heraus. „Es ist alles gewaltig organisiert. Vier Bagger graben jetzt gerade eine Wildbachsperre aus. Wir alle in der Gemeinde helfen zusammen“, berichtet Bürgermeister Josef Voithofer aus Stuhlfelden.

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Wir sind gut organisiert und mit schwerem Gerät beim Aufräumen. Zwei Wohnhäuser sind bei uns massiv betroffen.

Josef Voithofer, Bürgermeister in Stuhlfelden

Ähnliches erzählt sein Amtskollege aus Uttendorf, Hannes Lerchbaumer: „Die Aufräumarbeiten laufen zügig voran.“ Allein aus einer Wildbachsperre seien 7000 bis 8000 Kubikmeter Geröll geräumt worden, erzählt der Ortschef.

Mit Bagger und Schaufeln wird nach dem Unwetter in Stuhlfelden aufgeräumt.
Mit Bagger und Schaufeln wird nach dem Unwetter in Stuhlfelden aufgeräumt.(Bild: EXPA/ JFK)

Wie berichtet, hat ein schweres Unwetter am Donnerstagabend in beiden Orte Bäche zum Überlaufen gebracht: in Stuhlfelden war es der Pirtendorferbach, in Uttendorf der Tobersbach.

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Die Aufräumarbeiten laufen zügig voran. Es ist alles perfekt eingeteilt. Ein Danke an die Leute der Wildbachverbauung.

Hannes Lerchbaumer, Bürgermeister in Uttendorf

Während in Uttendorf Wohnhäuser verschont blieben, sind in Stuhlfelden fünf Brücken zerstört und zwei Wohnhäuser aufgrund der Schäden unbewohnbar: „Sechs Personen konnten bei Verwandten untergebracht werden. Wir als Gemeinde helfen so gut es geht“, sagt Voithofer.

Etliche Tonnen an Geröll rissen die Bäche mit sich, wie hier in Uttendorf.
Etliche Tonnen an Geröll rissen die Bäche mit sich, wie hier in Uttendorf.(Bild: Markus Tschepp)

Auch einige Keller werden noch ausgepumpt. Der Bürgermeister schätzt, dass die Aufräumarbeiten zumindest eine Woche andauern werden. Kurz waren am Freitagabend die Sorgen groß, als sich das nächste Unwetter zusammenbraute. Denn: Im oberen Bachlauf findet sich noch einiges an Geröll. Doch diesmal blieb das Wasser im Bach.

Auch in Uttendorf wird heute und morgen aufgeräumt. „Ein großes Danke an die Lawinen- und Wildbachverbauung“, richtet Lerchbaumer aus. 

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