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„Wenn wir Meister werden, mache ich weiter“

Salzburg
08.08.2026 18:21

Der von der Konkurrenz zum Titelfavoriten erhobene Salzburger Liga-Topklub Bürmoos war vor dem Saisonstart daheim gegen Anif gewarnt. Schließlich hatte man von sieben Duellen nur zwei gewonnen. Doch der Auftakt gelang dem „Nordstern“. Danach ließ Boss Robert Eckschlager den Blick in die Zukunft schweifen.

Bereits im ersten Durchgang untermauerten die Heimischen – Urban und Avdic fehlten, Kirchtag gab sein Salzburger Liga-Startelfcomeback nach fast zwei Jahren – ihre Ambitionen. Ins Tor wollte der Ball aber nur einmal. Nach Flanke und Volley-Vorarbeit überhob Memic Anif-Schlussmann Preyhaupt (18.). Danach folgte der Knackpunkt für die Gäste: „Hödl steht fünf Meter vor dem leeren Tor und wird von hinten gelegt. Wenn da gepfiffen wird, kann es auch anders laufen“, fand Anif-Tausendsassa Fabian Tribl, der im Sommer die Traineragenden an Ex-Profi Lukas Schubert übergeben hatte.

Anschlusstor fiel zu spät
Nach Seitenwechsel bewies Bürmoos-Coach Valentino Jovic ein glückliches Händchen. Alsbald brachte er Peterka für den leicht angeschlagenen Kirchtag. Und der ließ eine seiner unnachahmlichen Flanken folgen. Aus dem Rückraum kam Geburtstagskind Suljic und grätschte den Ball in die Maschen. Zwar gelang Neureiter im Nachschlag noch das Anschlusstor – er ließ eine Flanke über den Pfosten ins Tor tropfen. „Aber das war eigentlich unsere erste Chance in der zweiten Hälfte“, gestand auch Tribl.

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Selbst meine Frau, die es sonst nicht so interessiert, meinte, dass wir meistens den Start verschlafen.

Bürmoos-Obmann Eckschlager nach dem ersten Startsieg seit 2017.

Erster Auftaktsieg seit neun Jahren
Entsprechend positiv fiel das Fazit von Bürmoos-Obmann Robert Eckschlager aus. „Das war ein ungefährdeter Sieg, es kann deutlich höher ausgehen.“ Dem widersprach Tribl: „Zur Pause hätte es auch 3:3 stehen können.“ Dennoch war die Freude der Hausherren wohl begründet. Seit dem Aufstieg 2016 gewann man erst das zweite Mal die Startpartie. Zuletzt war dies 2017 gegen Straßwalchen gelungen.

Permanschlager und Goalie Eder retten in höchster Bedrängnis gegen Anif-Schütze Neureiter (19).
Permanschlager und Goalie Eder retten in höchster Bedrängnis gegen Anif-Schütze Neureiter (19).(Bild: Andreas Tröster)

„Selbst mein Frau, die es sonst nicht so interessiert, hat gemeint, dass wir oft den Start verschlafen.“ Die Bestätigung tat jedenfalls sichtlich gut. Der in der Vergangenheit manchmal schon amtsmüde SVB-Boss meinte vor dem 100. Vereinsjubiläum 2027: „Das Team muss zeigen, dass es mit dem Druck umgehen kann, sonst haben wir oben nichts verloren. Aber sollten alle wollen und wir Meister werden, werde auch ich weitermachen.“ 

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