Austria Salzburg bestreitet am Samstag gegen die Vienna die erste Pflichtspielpartie vor eigenem Publikum in dieser Saison. Im Stadion in Maxglan gab es die eine oder andere Änderung. Der neue Name des Stadions war bis zuletzt aber nur auf dem Papier zu sehen.
Das Ende der Saison 2025/26 markierte bei Austria Salzburg zugleich das Ende zweier Ären. Mit Claus Salzmann, der gestern beim Training in Maxglan zusah, trat der langjährige „Präse“ ab. An seiner Stelle übernahm Hubert Palfinger. Langzeit-Gönner Max Aicher, der bayerische Baulöwe, ist „nur“ mehr unterstützend im Nachwuchs tätig.
Stadion hat neuen Namen
Ganz ist die Zeitenwende noch nicht vollzogen. Denn gestern Nachmittag – wenige Stunden vor dem Anpfiff des ersten Heimspiels heute (17.30) gegen die Vienna – stand der Name des Unternehmers immer noch in großen Lettern über dem Eingang des „Wohnzimmers“. Obwohl dieses seit dieser Saison offiziell nicht auf Aichers Namen trägt, sondern auf „Austria Salzburg-Stadion“ hört.
Die Umtaufe war vorerst also nur in offiziellen Einträgen zu sehen. Eine weitere Namensänderung in absehbarer Zeit ist nicht ausgeschlossen. Die Suche nach einem Sponsor für das Stadion – und die Front des Trikots – wurde offiziell noch nicht beendet.
„Wir freuen uns auf ein ausverkauftes Haus“
Egal unter welchem Namen: Die Tribünen sind heute mit 1566 Zuschauern belegt. „Wir freuen uns auf ein ausverkauftes Haus“, erklärte Rettenbacher, der mit seinen Vereinskollegen in den vergangenen Wochen und Monaten einiges voranbrachte. „In einem Stadion, das fast 30 Jahre alt ist, gibt es immer wieder etwas zu tun“, erklärte er. Die Kabinen wurden vergrößert, in der Länderspielpause folgen weitere Anpassungen. Ein nächster Schritt, um die Gegebenheiten für Spieler und Betreuer anzuheben.
Auch der VIP-Bereich wurde um die Fläche des Klublokals „Violett“ erweitert und bietet jetzt mehr Sitzmöglichkeiten. Dazu ist ein neuer Gastro-Partner an Bord.
Apropos neu: Das Transfergeschehen bei der Austria hat sich fürs Erste beruhigt. Ein Abgangskandidat ist Verteidiger Gabriel Marusic. Er stand in den ersten beiden Saisonspielen gar nicht erst im Kader und sieht sich weiterhin nach einem neuen Verein um.
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